[Gewinn abholen!] 5 Fragen an: Horst Eckert, Krimiautor, zu seinem neuen Roman „Wolfsspinne“

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ACHTUNG: Die Gewinner der Verlosung haben heute die Gelegenheit, ihr Exemplar von „Wolfsspinne“ abzuholen und vom Autor signieren zu lassen! Ab 19:00 im Vossen an der Hütten-/Helmholtzstraße
Das war ein denkwürdiger Abend im Frühjahr 2006. Im „Haus der Freude“ von Manes Meckenstock trat der Düsseldorfer Krimiautor Horst Eckert zur Lesung seiner Kurzgeschichte „Wege zum Ruhm“ an, die kurz zuvor im Sammelband „Blutgrätsche – Weltmeister-Krimis“ erschienen war. Anwesend auch Unternehmer Gerald Wagener und der Autor dieses Interviews – allesamt auf irgendeine Weise Opfer der Gutsherrenart des damaligen Oberbürgermeisters Joachim Erwin. Der hatte nämlich per Order de Mufti die Lesung von Eckert in der Stadtbücherei verbieten lassen und sich dann unter dem Motto „Eine Zensur findet nicht statt“ in einer Rede vor dem Stadtrat gerechtfertigt. Die Shortstory, die OB Erwin nicht gefiel, drehte sich um die Hintergründe des Baus und der Finanzierung der Arena in Stockum, in der dann doch kein WM-Spiel stattfand.

Das ist nun zehn Jahre und etliche Romane her, aber Horst Eckert ist seiner Linie treu geblieben. Die Romane um den Düsseldorfer Kommissar Vincent Che Veih aber basieren immer noch auf tatsächlichen Ereignissen und liefern immer noch eine kritische Sicht darauf. So ist Eckert schon vor Jahren in die erste Liga der deutschen Krimiautoren aufgestiegen. Wir haben dem gelernten Journalisten, der schon seit fast 30 Jahren in der schönsten Stadt am Rhein lebt, fünf Fragen zu seinem neuesten Roman „Wolfsspinne“ gestellt. In dem geht es um einen verdeckten Ermittler, der in die NSU-Morde involviert ist, um verwandtschaftliche Beziehungen, eine tote Promiwirtin und einen Dealerring in Düsseldorf…

Verlosung: Unter allen Leserinnen und Lesern, die bis einschließlich 03.10. einen Kommentar unter diesem Beitrag abgeben, verlosen wir insgesamt drei Exemplare des Romans „Wolfsspinne“ von Horst Eckert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Verlost! Die drei Verlosungsexemplare gehen an die drei Leser, die diesen Beitrag kommentiert haben. Horst Eckert würde sich freuen, den Gewinnern die Bücher persönlich zu übergeben, gern auch signiert. Gelegenheit dazu besteht bei der TD-Sprechstunde am 15.12. (ab 19:00) im Stammhaus der Brauerei Schumacher auf der Oststraße. Die Gewinner mögen sich wegen der Übergabe bitte per Mail bei uns melden.

[1] Welche Eigenschaften der schönsten Stadt am Rhein reizen Sie am meisten als Material für Ihre Romane?
Die Vielfalt der sozialen Milieus und der möglichen Schauplätze. Das hat etwas damit zu tun, dass Düsseldorf nicht nur groß ist, sondern auch Landeshauptstadt und Sitz großer Unternehmen. Ich kann fast jede Handlung hier ansiedeln, Düsseldorf wirkt auf mich inspirierend.

[2] Ihr neuer Krimi „Wolfsspinne“ spielt wieder in Düsseldorf, befasst sich aber mit einem überregionalen Thema; könnte die Handlung auch ganz woanders angesiedelt sein?
Theoretisch, ja. Aber warum sollte ich die Stadt wechseln? Nicht nur ich fühle mich hier wohl, sondern auch Vincent Che Veih, meine Hauptfigur.

[3] Im Roman wird mehrfach auf den teilweise in Düsseldorf ansässigen Neonazi Sven Skoda angespielt – oder täuschen wir uns da?
Natürlich bin ich bei meinen Recherchen im Internet auch auf diese Person gestoßen. Aber selbst wenn einige Romanfiguren stark an reale Personen erinnern, sind sie doch Fantasieprodukte und werden meiner Geschichte angepasst, wie es mir gefällt. Das war übrigens schon so, als vor Jahren in „Königsallee“ mal ein Oberbürgermeister vorkam.

[4] Im offiziellen Klappentext ist von einer „Promiwirtin“ und einem „Dealerring“ die Rede – beides typisch für Düsseldorf?
Auf jeden Fall passt es.

[5] Haben Sie schon einmal einem verdeckten Ermittler von BKA, LKA oder Verfassungsschutz persönlich kennengelernt?
Ich habe zwar schon mal mit einem ehemaligen BND-Agenten und einem Beamten eines Spezialeinsatzkommandos zu tun gehabt, jedoch noch nicht mit einem echten verdeckten Ermittler, zumindest nicht wissentlich. Deshalb musste ich umso mehr in Büchern und im Internet recherchieren. Weil mich aber das Thema auch nach „Wolfsspinne“ weiterhin interessiert: Verdeckte Ermittler, bitte bei mir melden!

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3 Kommentare

  1. Der Maskottchen am

    Da muss ich mal in meiner Lieblingsbuchhandlung vorstellig werden 🙂 Der Autor ist mir bisher durch die Lappen gegangen, wobei ich allerdings auch nicht der Krimileser bin.

  2. Da die Lesejahreszeit jetzt wieder beginnt, bin ich bei der verlosung des spannenden Lesestoffs gerne mit dabei. 🙂

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