7 schöne Radtouren auf Düsseldorfer Stadtgebiet (1): Die Drei-Brücken-Runde

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Nein, diese kleine Serie wendet sich NICHT an die Rennradler und Mountainbiker unter unseren Leserinnen und Leser, sondern an Menschen, die mehr oder weniger gemütlich auf dem Velo reitend unsere schöne, kleine Großstadt kennenlernen möchten. Sieben Touren haben wir ausgearbeitet und natürlich getestet, Länge und Schwierigkeitsgrad sind unterschiedlich, aber jede Fahrt ist auf einem stinknormalen Rad – auch auf einem der Leihräder – für halbwegs fitte Leute zu bewältigen. Wir beginnen mit einer der leichtesten Touren, die wir „Drei-Brücken-Runde“ nennen. Sie ist knapp elf Kilometer lang, für die man maximal (ohne Pausen) eine Stunde braucht. Wie alle Touren in der Nähe des Rheins beginnt sie am Johannes-Rau-Platz beim Apollo-Varieté unter der Kniebrücke.

Die größten Herausforderungen auf dieser Tour sind die Fahrradrampen an der Knie- und an der Theodor-Heuss-Brücke, das sei vorausgeschickt. Niemand, der seinen Drahtesel hinaufschiebt, bricht sich dabei übrigens einen Zacken aus der Krone. Zunächst geht es also auf die Rheinkniebrücke; und zwar natürlich auf der rechten Seite (Richtung Oberkassel gesehen). Am Ende, rund 30 Meter hinter der Treppe für Fußgänger, biegst du auf den Deich ab und radelst Richtung Oberkasseler Brücke. Du kannst aber auch gleich eine Etage tiefer auf dem Radweg unterhalb des Deichs am Rande der Oberkasseler Rheinwiese fahren. Noch vor der Oberkasseler Brücke musst du dann wieder hoch und VORSICHTIG die Straße kreuzen. Denn der Weg geht in einer sanften Rechtskurve hoch auf die Brücke.

Google-Map: Übersicht 3-Brücken-Runde

Google-Map: Übersicht 3-Brücken-Runde

Am anderen Ufer, etwa auf Höhe der U-Bahnhaltestelle, geht’s halbrechts abwärts. Ein paar Meter weiter steigst du ab und schiebst das Rad durch die Tonhallenpassage bis zur Oederallee, die zwischen der Tonhalle und dem Ehrenhof verläuft. Hier überquerst du die Straße und kommst ans Joseph-Beuys-Ufer. Gegenüber vom Ehrenhof findest du das legendäre Fortuna-Büdchen, wo du bei Bedarf ein erstes Getränk aufnehmen kannst. Am Ulanendenkmal und den Rheinterrassen vorbei kommst du auf den Radweg unter Bäumen, der entlang des Rheinparks nach Norden führt. Schon hast du die Theodor-Heuss-Brücke vor dir, und wieder gibt es eine runde Radrampe hoch zum Radweg. Jetzt überquerst du also zum dritten Mal eine Rheinbrücke. An der Bushaltestelle geht ein Weg abwärts Richtung Deich.

Auf dem Deich – mit Fuß- und Radweg – radelst du Richtung Süden, vorbei am Minigolf-Platz, wo du ebenfalls ein Päuschen einlegen könntest, denn dort gibt es Getränke, Kuchen und auch warmes Schnellessen. Wie nicht anders zu erwarten landest du erneut an der Oberkasseler Brücke, die du zum zweiten Mal überquerst. Dieses Mal hältst du dich am Ende rechts und schiebst das Velo zwischen der Kunstakademie und der alten Pfandleihe hindurch bis zur Rheinuferpromenade. Nun hast du die Wahl, entweder oben über den offiziellen Radweg zum Apollo zu kommen, oder unten auf dem unteren Rheinwerft – wobei du je nach Menschenmenge entlang der Kasematten besser schieben als radeln solltest. Apropos: Wer keine Pausen eingelegt hat, kann die Runde natürlich schon hier beenden und sich in einer der Gastronomien mit Speis und Trank belohnen. Daten: Länge ca. 11 km, weniger als 50 Hm, Fahrtzeit weniger als 1 h.

Hier die Drei-Brücken-Runde als Route auf Komoot:

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