Düsselquiz 61: Graf Koks von der Gasanstalt

0

Den kennt man ja: Graf Koks von der Gasanstalt, den großen Angeber, der sich werweißwas einbildet… Dieser volkstümlich Begriff stammt aus der Zeit, in der die Bürger der Städte flächendeckend mit Gas versorgt wurden. Das fand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts statt – natürlich auch in Düsseldorf. Übrigens: Das der Graf „Koks“ heißt, hat seinen Grund. Denn dieses Kohleprodukt war der erste Stoff, der industriell in sogenanntes „Stadtgas“ verwandelt werden konnte, und zwar in der Gasanstalt. Die letzte „Gasanstalt“ auf Düsseldorfer Stadtgebiet war die auf dem Stadtwerke-Gelände zwischen Kettwigerstraße, Höherweg, Bahndamm und Rosmarinstraße.

Dort wurde Koks aus dem Ruhrpott zu Gas gemacht und in mehreren Speichern gelagert. Der mit fast 80 Metern höchste Gasspeicher fiel erst in den Achtzigerjahren und war lange Zeit quasi ein Wahrzeichen von Flingern. Wer in den Sechzigerjahren auf einem der Sportplätze am Flinger Broich trainierte, wird sich noch an den typischen Geruch der Kokerei erinnern, der über dem ganzen Viertel lag, und an die langen, langen Güterzüge, die den Rohstoff brachten. Wie gesagt: Das war die letzte noch aktive Gasanstalt Düsseldorfs. Die heutige Frage aber lautet:

Frage: Wo lag die erste Düsseldorfer Gasanstalt?

Wer am Düsselquiz 2017 teilnehmen möchte, beachte bitte die Regeln. Antworten bitte bis zum Einsendeschluss am Donnerstag, 15.06.2017 um 17:00 per Mail an quiz@the-duesseldorfer.de. Am Freitag, 16.06.2017 gibt’s hier die Auflösung.

Download PDF
Teilen.

Antworten