Analyse · Ihr höchst Ergebener ist enttäuscht. Und wütend. Und sauer auf die Mannschaft, diesen Haufen Pokalversager. Kann denen nicht endlich irgendjemand beibringen, wie wichtig altgedienten Fortuna-Fans dieser Scheißpokal ist? Dass so ein Pokalspiel nicht sowas ist wie ein Testkick, wie ein Freundschaftsspiel? Dass es um höhere Werte geht, darum die Fortuna wieder als eine der traditionell erfolgreichen Pokalmannschaften zu etablieren. Damit wir, verdammt nochmal, endlich mal im Mai nach Berlin zum Endspiel reisen können! So weit zu emotionalen Seite dieser beschissenen Niederlage im fast menschenleere Niedersachenstadion. Jetzt zur Sache. [Lesezeit ca. 8 min]

Und, nein, der Ergebene wird nicht in den Chor derjenigen einstimmen, die mit Worthülsen wie „lustlos“ oder „blutleer“ um sich werfen, weil sie keinen Bock haben, diesen Pokalrauswurf ernsthaft zu analysieren. Auch altmodischen Forderungen nach Straftraining und ähnlich magatheskem Scheißt wird er nicht beipflichten. Der wutentbrannte Ergebene wird versuchen, das gestrige Geschehen mit so kaltem Blick wie möglich zu zerpflücken.

Na, schon gespannt auf den Spielbericht? Nach einer kurzen Werbeunterbrechung geht’s weiter. Denn The Düsseldorfer versteckt sich nicht hinter einer Paywall. Alles, was du hier findest, ist gratis, also frei wie Freibier. Wenn dir aber gefällt, was du liest, dann kannst du uns finanziell unterstützen. Durch ein Fan-Abo oder den Kauf einer einmaligen Lesebeteiligung. Wir würden uns sehr freuen.

Und so wie man eine Leiche bei der Obduktion in Stücke schneidet, so sollen auch die 96 Minuten der Schande in Teile zerlegt werden. Mit den ersten 30 Minuten bis zum 1:0 als Teil 1, der Phase bis zum Wechsel von Kuba Piotrowski für Ao Tanaka kurz nach er Pause als Folge 2, die Minuten bis zur Einwechslung von Peterson und Hennings als Episode 3 und dem bitt’ren Rest. Nach nochmaliger Durchsicht des kompletten Spiels findet der Ergebene den Schlüssel zur Niederlage in den Teilen 2 und 3.

Hannover vs F95: Kuba allein konnte die Fortuna nicht retten (Screenshot Sky)

Hannover vs F95: Kuba allein konnte die Fortuna nicht retten (Screenshot Sky)

Wobei fußballtaktisch die erste Phase bis zum Hanoi-Tor am interessantesten war. Beide Teams versuchten mit Gewalt ihren jeweiligen Spielplan durchzusetzen, was zu einem konfusen Gehampel im Mittelfeld und derb viele Fehlpässe auf beiden Seiten führte. Notabene: Zur Pause kam F95 auf eine jämmerliche Passquote von 66 Prozent, H96 erreichte wenigstens 71 Prozent – ebenfalls unterirdisch. Offensichtlich hatte der 96er-Coach die Parole ausgegeben, durch Balleroberung im Mittelfeld das Flügelspiel zu etablieren – was seinen Burschen überhaupt nicht gelang. Bei der Fortuna roch es nach einem Matchplan mit hohem Pressing – was völlig in die Hose ging. Also geschah das, was TV-Kommentatoren mit der Phrase „die Mannschaften neutralisierten sich“ beschreiben.

Weil es sich vor allem in (aus F95-Sicht) rechten Mittelfeld immer alles knubbelte, kam die Zimmermann-Narey-Maschine überhaupt nicht in Gang, also genau einer dieser Erfolgsfaktoren aus dem KSC-Spiel. Auf der anderen Seite sollte Flo Hartherz dieses Mal so mit Felix Klaus harmonieren wie mit Kris Peterson – ging gar nicht, obwohl Hartherz noch einer der Lichtblicke im Team war. Eine glatte 5, vielleicht sogar mit einem Minuszeichen versehen, eroberte sich Ao Tanaka als Achter, der gar nichts auf die Reihe bekam und als Spielmacher ein Totalausfall war. Das merkten auch unsere Trainer, die nach der Pause an dessen Stelle Kuba Piotrowski stellten, der wenigstens versuchte, die Kollegen als Kampfschwein mitzureißen.

Hannover vs F95: Felix Klaus auf links, ohne Harmonie mit Hartherz (Screenshot Sky)

Hannover vs F95: Felix Klaus auf links, ohne Harmonie mit Hartherz (Screenshot Sky)

Hartherz war unter anderem ein Lichtblick, weil er in der 17. Minute für die schärfste Torchance in der Partie sorgte: Einen wunderbaren, hohen Diagonalpass zog er rüber auf Khaled Narey, der (mutig!) direkt abnahm und nach innen zirkelte, wo Robert Bozenik den Fuß hinhielt. Leider kam ihm ein Hannoveraner ein paar Millimeter zuvor. Es wäre das Tor des Tages gewesen. Apropos: Weil Zimbo Zimmermann mal wieder einen ziemlich abgelatschten Tag in der morgendlichen Verlosung gezogen hatte und Tanaka auf dem rechten Auge temporär blind war, hing der gute Khaled durchgehend in der Luft. Er versuchte viel durch Dribblings zu lösen, die ihm aber ungewöhnlich oft misslangen.

Die glorreiche Diva hätte in der ersten halben Stunde gut und gern in Führung gehen können. Und so wie die Begegnung sich gestaltete, hätte schon dieses eine Tor für den Sieg reichen können, denn ernsthaft gefährlich war die Hanoi-Offensive nicht. Da bedurfte es schon einer kollektiven Fehlerkette mit Zimmermann am Ende, um den Hausherren die spielentscheidende Hütte zu ermöglichen. Es war eigentlich die erste halbwegs ordentliche Ballstafette der 96er aus der eigenen Hälfte, der weder Cello Sobottka noch Käpt’n Bodze frühzeitig Einhalt gebot. Dann standen auch noch Tim Oberdorf und Chris Klarer ungünstig, letzterer aufgrund seiner Position sogar falsch. Zimmermann versuchte den ballführenden Spieler anzugreifen, übersah aber den späteren Torschützen rechts von sich. Als er den schließlich entdeckt und ihm zuwendete, war es schon zu spät. Der Schuss war hart und präzise – Flo Kastenmeier hatte da nichts zu halten.

Hannover vs F95: Flo Kastenmeier erneut ohne einen seiner berüchtigten Momente (Screenshot Sky)

Ungewöhnlich genug versuchten es die Männer in den schwarzen Trikots (mit weißen Hosen? Wieso das?) mit Härte. Hanoi trat zurück, und es sah in der zweiten Phase so aus, als könne dem ein wenig inkonsequente Schiri die Partie aus den Händen gleiten. Weil bis zur Pause aber wieder diese Neutralisierung stattfand und weder der einen noch der anderen Mannschaft etwas Konstruktives einfiel, versandete auch die mögliche Klopperei. In der Halbzeit lautete das generelle Urteil: Was für ein schlechtes Spiel! Und dann noch nicht mal ein ordentlicher Pokal-Fight, bloß jede Menge dummes Rumgekicke.

Erschreckend natürlich vor allem von Seiten der Düsseldorfer, die noch vor wenigen Tagen im Punktspiel gegen den KSC in den zweiten 45 Minuten so gut wie alles richtig gemacht hatten. Und leider waren es nicht bloß keine Stellschräubchen, an denen Cheftrainer Preußer in der Pause zu drehen hatte. Den Spielmacher rauszunehmen, ist schon eher eine Sache für einen 18er-Maulschlüssel. Aber Tanaka war nicht der einzige Schwachpunkt, wenn auch derjenige mit den größten Auswirkungen. Der andere hieß leider, leider Bozenik. Okay, wenn der presst, dann mit deutlich mehr Körpereinsatz als Rouwen Hennings – aber immer am Rand einer gelben Karte. Aber im Zusammenspiel mit den potenziellen Mitpressern (vor allem eben Tanaka und Sobottka, sowie den Außenläufern) funktionierte nichts. Bezeichnend, dass der gute Robert zwischendurch mal beim Trainer vorsprach, er möge den Kollegen doch bitte passende Anweisungen erteilen.

Hannover vs F95: Zwischendurch war das Spiel am Rand einer Klopperei (Screenshot Sky)

Hannover vs F95: Zwischendurch war das Spiel am Rand einer Klopperei (Screenshot Sky)

Nur mal kurz zu diesem blöden Begriff „lustlos“. Der meint ja wortwörtlich, dass jemand keine Lust hat auf das, was er gerade tun muss, es aber trotzdem tut, weil er muss. Ihr monumental ergebene Fortuna-Liebhaber konnte bei keinem der Männer in Schwarz irgendetwas erkennen, was nach Lustlosigkeit aussah. Und „blutleer“ ist ja eh nur ein Ausdruck für den Zustand eines Vampir-Opfers… Niemand hat nach Meinung des Ergebenen versucht, das zu spielen, was man „Alibifußball“ nennt, also abgelehnt Verantwortung zu übernehmen und sich zu drücken. Sie waren einfach alle mehr oder weniger schlecht an diesem Abend.

Betrachten wir im Rahmen von Teil drei die Rolle von Christian Preußer. Unser junger Trainer hatte ganz offensichtlich keinen Plan B in der Tasche. Und ihm mangelt es ebenso offensichtlich an Erfahrung mit Entscheidungsspielen, also Partien, in denen es nur einen Gewinner und einen Verlierer gibt. So logisch der Wechsel von Tanaka zu Piotrowski war, so unverständlich der Verzicht auf jede Umstellung der „Systematik“ oder weitere frühe Wechsel. In einem solch schlechten Spiel mit 0:1 zurückzuliegen kann nur heißen: Früh, schnell und konsequent auf den Ausgleich zu spielen.

Hannover vs F95: Auch Narey hatte keinen guten Tag, hing aber auch meistens in der Luft (Screenshot Sky)

Hannover vs F95: Auch Narey hatte keinen guten Tag, hing aber auch meistens in der Luft (Screenshot Sky)

Bei Licht betrachtet machte diese Reglosigkeit des Trainers die Schwäche der Fortuna nach der Pause aus. Es wäre seine Aufgabe gewesen, das Team so zu motivieren, dass der sprichwörtliche Ruck durch die Reihen gegangen wäre. Das Gegenteil passierte in Phase 3: Immer mehr glitt den F95ern das Spiel aus den Füßen, Hannover musste sich gar nicht besonders anstrengen, um die Führung zu halten und versuchte kaum jemals einen Konter – ein 2:0 lag überhaupt nie in der Luft. Die Einwechslungen von Andre Hoffmann und Edgar Prib (Ja, DER Prib) in der 88. Minute kann man nur unter dem Terminus „Verzweiflungstat“ abbuchen.

Es war ja nicht so, als hätten die Düsseldorfer in diesem Teilstück keine Chancen gehabt. Der spektakuläre Seitfallzieher von Kuba im Sechzehner landete mittig bei Narey, der das Ding mit dem linken Fuß nehmen muss und so übers Tor haut. In der 70. dann nochmal ein Akrobatenstück von Kuba, der wieder einen Seitfallzieher, dieses Mal aber auf den Kasten, schlägt, der leider an die Latte geht. Mit den Einwechslungen von Hennings und Peterson für Bodzek und Narey kam immerhin so etwas wie ein Powerplay in Gang. Die Pässe und Flanken blieben jedoch so unpräzise, dass in dieser Phase insgesamt nur fünf Torschüsse zustande kamen.

Hannover vs F95: In der 72. Minute kamen Peterson und Hennings (Screenshot Sky)

Hannover vs F95: In der 72. Minute kamen Peterson und Hennings (Screenshot Sky)

Der bittere Rest begann in der 88. Minute mit den merkwürdigen Einwechslungen und zog sich bis zum Ende der sechsminütigen Nachspielzeit hin. Alle fortunistischen Aktionen in dieser Phase rochen nach Verzweiflung und Irgendwie-noch-was-reißen. Nichts davon folgte irgendeinem Plan, der mögliche Ausgleich lag nun in viel größerer Entfernung als in Teilstück 3. Dass die Gäste sich dann noch zwei Hütten fingen – geschenkt. War auch egal und machte die Sache nicht schlimmer. Am Ende hatte sich die statistischen Werte der Fortuna dann deutlich verbessert, lagen aber immer noch nur auf dem Niveau der schlechteren Punktspiele dieser Saison. Während bislang individuelle Fehler meist die Ursache für Niederlagen waren, war es beim Pokalaus in Hannover gestern eine kollektive Minderleistung, gegen die der Trainer kein sinnvolles Rezept fand.

Ihr Ergebener ist enttäuscht, wütend und sauer. Die Frage, die er sich stellt, lautet aber wieder einmal: Kann man den Kickern so schwere Vorwürfe machen, wie es das Fanvolk heute auf breiter Front tut? Eher nicht. Kein Spieler, noch einmal: KEIN Spieler spielt absichtlich schlecht, und kollektive Lustlosigkeit kommt äußerst selten vor. Und wenn, dann nicht ohne äußeren Anlass. Ein solches, nicht mit dem konkreten Spiel verbundenes Ereignis hat es aber nach dem grandiosen Sieg gegen den KSC nicht gegeben. Die Männer mit dem F95 auf der Brust waren gestern einfach nur schlecht.

7 Kommentare

  1. Dass der chronisch Ergebene (hoffentlich noch nicht Sich-Übergebende!) bei der Spielanalyse zur Obduktions-Metapher greifen musste, lässt tief blicken, ist jedoch höchst nachvollziehbar. Stellt sich nur die Frage, ob eine OP bei Scheintod (?) noch machbar ist oder ob wir bei einem Phänomen sind, das vom Kopf her schon stinkt …

    Im Ernst: Jetzt folgen die nächsten beiden Preußer-Endspiele und inklusive dieses beschissenen Schwarzweiß-Dress‘ haben alle sehr ergebenen Anhänger der LD darauf eigentlich keinen Bock mehr.
    Der Mann muss JETZT gehen, und ich denke eine gebührend „magatheske“ (TOLL!!!) tägliche Ansprache an die Herren Profis ist überfällig.
    Das Problem scheint nämlich zu sein, dass der nette Jungspund zumindest unterschwellig von den Jungs nich für voll genommen wird; das werden wir schon bald erfahren.

    Die Revanche gegen „Hanoi“ sollte m.E. bereits einer neuen Kraft anvertraut werden.

    • Christian am

      Ich finde es immer lustig, dass sofort der Kopf des Trainers gefordert wird. Bezogen auf einen Kommentar hier. Finde ich viel zu früh, besonders auch, wenn man bedenkt, dass Vereine, die am Trainer festgehalten hatten, oftmals später nach der Eingewöhnung mehr Erfolg haben. Siehe Pauli und Nürnberg. Nürnberg hatte ja genau die gleiche Thematik wie wir in der letzten Saison.

      Zum Artikel: ja, ich glaube auch nicht, dass sie extra schlecht spielen. Aber gestern passte am besten: „überheblich“
      Klarer meinte doch noch nach Karlsruhe, dass Gegentore blöd seien, aber sie vorne eigentlich immer irgendwie treffen. Und gestern hat man die Überheblichkeit gemerkt. Man war so sicher, dass man das gegen unsichere Hannoveraner schafft. Entweder war das jetzt ein klares Zeichen, dass sie immer 100% geben müssen oder es geht mal so, mal so weiter. Die Mannschaft kann es definitiv besser. Für mich war es gestern einfach der Kopf. Leider und sehr ärgerlich

  2. Deltaflake am

    Jetzt mal ganz schlau: als langjähriger Zugucker konnte man es gestern schon ahnen. Habe auch nicht die Worte des Ergebenen vorm Spiel verstanden, dass Hanoi am Boden liege und man jetzt nur noch richtig zuschlagen müsse. Seit ewigen Zeiten gehts fast immer in die Hose, wenn man nach einem guten Spiel „jetzt gehts los“ denkt. Ein „Lauf“ und Fortuna passt einfach zu selten zusammen.
    Und richtig ärgerlich: jedes Team das am Boden liegt muss nur gegen F95 spielen. Eine bessere Therapie gibt es nicht! War in dieser Saison u.a. gegen Kiel so, die keinen Blumentopf gewonnen hatten, dann aber in Düsseldorf erstmals fast als Sieger heim fuhren. Oder Schalke: Trainer kurz vorm Rauswurf – dann kommt die Fortuna und alles ist gut. Und gestern mit Hannover genau das Gleiche!
    Da stimmt es doch einfach im Kopf und in der Einstellung nicht! Das Thema finde ich persönlich viel interessanter, als die Frage mit welcher Kette oder Raute wir spielen sollten…

  3. Meine größte Sorge gestern war eigentlich, dass Düsseldorf noch den Ausgleich schießen würde und ich mir das ganze Debakel -nebst des unerträglichen Sky Reporters- noch länger als nötig anschauen muss. Schlecht waren beide Mannschaften, wir halt etwas schlechter.

  4. AlbertOtto am

    Warum nicht die gleiche Startaufstellung wie am Samstag? Mit Flügelzange Narey/Peterson? Belastungssteuerung oder was? Die können sich auch noch bei Hansa ausruhen, mit dem Aufstieg haben wir eh nix zu tun. Aus meiner Sicht wurde mal wieder nicht alles in den Pokal investiert. Man sollte es allmählich besser wissen!

  5. Ich glaube auch nicht, dass die Spieler nur schlecht gewesen sind. Nein, es fehlte ihnen schlichtweg an der richtigen Einstellung. Und dafür ist nun mal der Trainer und sein Team verantwortlich.
    Ja, die Spieer wollten das Spiel gewinnen, aber sie wollten es nicht genug! Denn im Pokal zählt nur Gewinnen, um endlich mal wieder ins Endspiel zu kommen. Das will doch die Fortuna,oder? CP hat die Spieler anscheinend nicht genug motiviert, ist er tatsächlich in der Lage, solche Reden zu halten:-)? https://youtu.be/egUDYQ5rtl4
    HG

  6. Klar will kein Fußballer ein Spiel mit Absicht verlieren. Aber das Pokalspiel kann ich mir nicht schön reden. Ich habe selten den Biss und den Willen gesehen, den man benötigt, um ein KO-Spiel zu gewinnen. Man kann ja mal einen schlechten fußballerischen Tag haben (Technik, Ballgefühl etc.), aber gleich die ganze Truppe? Und wenn man mal so einen Tag hat, kann ich das nur einigermaßen kompensieren, wenn ich mich in jeden Zweikampf verbeisse.

    All das habe ich in Hannover nicht gesehen . Den Trainer feuern halte ich auch für mehr als verfrüht (siehe Nürnberg und St. Pauli letzte Saison). Er wirkt auf mich intelligent genug um seine bisherigen Entscheidungen und auch sein Auftreten zu hinterfragen. Man sollte eher mal die Truppe in den Ar*** treten, gerne auch seitens des Vorstandes. Bei den finanziellen Verhältnissen so viel Knete wegzuschmeissen geht gar nicht.

    Es bleibt für mich dabei, es ist eine mangelnde Kaderplanung. Es fehlt eine Führungsfigur auf dem Platz, es fehlt eine Alternative für Zimmermann, weil Narey für mich vorne wichtiger ist. Klaus kommt nicht mal ansatzweise an ihn heran (hat aber 1 M) gekostet. Peterson schwankt einfach noch zu oft in seiner Form. Und Zuspiele an den jeweiligen Stürmer erfolgen zu oft nur in Form von meist grottigen Flanken (wenn schon die Eckfahne auf der anderen Seite Angst haben muss …).