Analyse · Der Mensch denkt, und Gott lenkt, sagt man. In den Fußball übersetzt heißt das: Die Trainer machen sich Gedanken, basteln einen Spielplan, legen die Taktik fest und stellen die Startelf auf – und dann kommt alles anders. Wenn es nach nicht einmal fünf Minuten einen Elfer samt Platzverweis gibt, sind alle Pläne Makulatur. Genau das ist es, was der glorreichen Fortuna gestern im Ruhrstadion geschah. Von jetzt auf gleich und live und in Farbe auf dem Platz musste alles neu sortiert werden. Und das gelang eigentlich gar nicht mal so schlecht. [Lesezeit ca. 8 min]

Wie jetzt? Nach einer Fünf-Null-Klatsche von „nicht mal so schlecht“ sprechen – geht’s noch? Ja, geht. Denn die Partie durchlief trotz dieser verschobenen Ausgangslage verschiedene Phasen. Nach nicht einmal zehn Minuten war aus der Dreier- eine Viererkette geworden und hatte sich ein 4-4-1 eingerüttelt, das bis zur Halbzeit superdiszipliniert stand. Und wäre nicht wieder diese absurde Fehlpassquote zu verzeichnen gewesen, wer weiß, ob die Jungs in Weiß den Blauen nicht sogar noch den einen oder anderen Weisheitszahn gezogen hätten. So aber reichte es gerade einmal dazu, die Bochumer vom eigenen Sechzehner halbwegs fernzuhalten.

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Natürlich würde man in der gegebenen Lage auf Konterfußball setzen. Wie aber soll die Mannschaft umschalten, wenn die sogenannten „zweiten Bälle“ fast alle verlorengehen? Wenn – rein statistisch, wohl gemerkt – von drei Pässen nur zwei ankommen? Einer der Gründe für diese ewigen Fehlpässe liegt in der Vergangenheit und der Tatsache, dass die Düsseldorfer Kicker in immer neuen Kombinationen auf den Platz gehen mussten, sodass sich nichts von dem einstellen konnte, was man „Automatismen“ nennt. Gemeint ist, dass Spieler A in einer gegebenen Situation genau weiß, wann Spieler B wohin läuft und die Pille an diesen vermuteten Ort spielt.

Das gibt’s aktuell nicht beim F95-Team, und es wird immer noch dauern bis es das geben kann. Ärgerlich jedoch, dass nicht einmal Burschen, die schon seit Längerem miteinander auf der Wiese stehen, die Laufwege der Kollegen kennen … oder diese vergessen haben – siehe Kenan Karaman und Rouwen Hennings.

1:0 bis zur Pause gehalten

Wie gesagt: Bis zur Pause hielt das 1:0. Und das, obwohl einzelne Spieler mit ihrer Notrolle leicht überfordert waren. Zum Beispiel Kevin Danso, der den linken Außenverteidiger geben musste, eine Position, die ihm nicht liegt und für die ihm auch offensichtlich die geistige Geschwindigkeit fehlt. Denn weil Matthias Zimmermann in die Viererkette rückte und Andre Hoffmann ganz sicher nicht auf Außen spielen kann musste Danso diesen Part übernehmen. Auch wenn er laut Statistik zweitschnellster Spieler auf dem Platz war, ließ er sich einige Male von seinem direkten Gegenspieler überlaufen.

Eigentlich hatten Uwe Rösler und seine Co-Trainer eine spannende Startaufstellung gewählt, die man am ehesten als 3-3-2-2 beschreiben kann. Denn vor der defensiven Dreierreihe mit Christoph Klarer, Hoffmann und Danso agierte eine weitere Kette mit Zimmermann, Käpt’n Bodze und Kristoffer Peterson. Die beiden Außen hätten bei Bedarf dann die Enden einer Fünferkette gemimt, aber eigentlich waren sie als Außenläufer gedacht. Denn als offensive Mittelfeldler hatten die Coaches das Duo aus Eddie Prib und Shinta Appelkamp nominiert – eine Kombi, die in der zweiten Halbzeit im Spiel gegen Sandhausen vielversprechend aussah. Hennings und Karaman bildeten die beiden Spitzen. Mit dieser Grundordnung hätte man den Bochumer sicher einige Probleme bereitet.

So aber durfte nur noch der gute Rouwen vor den beiden Viererketten cruisen und versuchen, den Spielaufbau des Gegners zu stören. Besagter Karaman rückte zurück neben Prib, Appelkamp und Bodzek, was ihm offensichtlich gar nicht gefiel – wahlweise: womit er nicht zurechtkam. Womit wir schon beim Zauberwort des Abends wären: Zurechtkommen. So ordentlich die Bande bis zur Pause stand, so wenig kamen einzelne Spieler nach dem Wiederanpfiff mit der Gesamtsituation und ihrer aus der Not geborenen Rolle zurecht. Der einzige F95-Recke, der mit allem klarkam, war wieder einmal Flo Kastenmeier, der hielt, was zu halten war, und zweimal sogar den Ausputzer außerhalb des Starfraums geben musste.

Die wütenden Schuldfrage

Der Wutfan wäre nicht Wutfan, wenn er nach einer solchen Klatsche – ganz gleichgültig wie sie entstanden ist – den Schuldigen suchen würde. Der Mob an den Tastaturen schäumt, und kein Allgemeinplatz, keine Floskel und keine Beleidigung bleibt ausgespart. Beinahe lustig wird es, wenn Keyboard Warriors, die sonst alles aus dem Bauch heraus beurteilen, plötzlich die Statistik heranziehen und mit prallen Halsadern daraufhin weisen, dass für die Fortunen nur knapp 104 Kilometer auf der Uhr stehen, für die Bochumer aber rund 112. Hey, ihr Hörnchen, die hatten auch eine Rennmaus mehr auf dem Platz. Rechnet mal den Durchschnitt pro Spieler aus. Na, was dann: 10,4 zu 10,2 pro Fortuna.

Da lacht der Flo schon wieder - nachdem er zuvor einen Ball voll in die Fresse gekriegt hat (Screenshot Sky)

Da lacht der Flo schon wieder – nachdem er zuvor einen Ball voll in die Fresse gekriegt hat (Screenshot Sky)

Das Erfreulichste bei all den Hassreden und Beleidigungen ist, dass kaum jemand dem armen Herrn Peterson die Generalschuld gab. Der schwer erträgliche Mattuschka auf Sky hat zu der Sache etwas Richtiges gesagt, dass ein Spieler in einer solchen Brandsituation nicht mehr nachdenkt, sondern instinktiv handelt. Kristoffers Instinkt sagte: Hindere den Typ am Torschuss! Ergebnis bekannt. Hätte er nachgedacht, hätte er es auf die mögliche Vollstreckung ankommen lassen. Das wäre dann auch das 1:0 gewesen, aber die Weißen hätten weiter zu elft kicken dürfen. Also trägt natürlich der Trainer die Hauptschuld am Desaster. Kann zwar niemand von den Wutfans rational begründen, aber, ey, macht sich immer gut, auf den Chefcoach zu dreschen. Uwe Rösler hat ja bei etlichen Fans ohnehin einen schweren Stand. Komisch, dass ihm immer nur gefühlte Dinge („blutleer“, „nicht mutig“ etc.) vorgeworfen werden, also Mängel, auf die er nur einen gewissen Anteil hat.

Jeder Elfer hat seine eigene Geschichte

Einige, die vermutlich noch kein Spiel der Saison in voller Länge gesehen haben, werfen ja dem Cheftrainer sogar die Anzahl Elfmeter und Rausstellungen gegen die Fortuna vor. Wie bescheuert kann man sein? Überhaupt ist es völliger Bullshit, aus diesen Strafen eine Statistik zu machen, weil ja – und das gilt für F95 in der laufenden Spielzeit ganz besonders – jeder Strafstoß und jede Rote bzw. Gelbrote eine eigene Geschichte hat. Aber diese Bilanz an UR festzumachen, ist Schwachsinn. Wenn man aber nichts Festes in der Hand hat, da macht man sich seine Wut eben wie’s einem gefällt.

In Wahrheit hatten die Wutfans vor gut einem Jahr gegen Sankt Friedhelm viel mehr Zählbares auf dem Zettel. Bleiben wir beim gestrigen Spiel. Was genau war gegen die Startaufstellung einzuwenden? Wie hätten die Coaches (Ja, auch Tom Kleine und Axel Bellinghausen haben was zu sagen) anderes umstellen sollen nach dem Tor? Was hätte man von außen bis zur Pause anders machen müssen? Vielleicht müssen sich auch diejenigen, die so gern Trainer bashen, einmal von dem ganzen Psychogeschwurbel und Mentalitätsgelaber lösen und sich an den Fakten orientieren. Dann könnte man die Schuld an der Klatsche gestern auf mehrere Schultern verteilen, und es wären die Schultern von einzelnen Spielern. Wobei dann auch noch die Frage ist: Ab wann trägt ein Kicker „die Schuld“ an seiner schlechten Leistung?

Eine Frage der Wechsel

Die virtuelle Expertenrunde, die sich in der Pause austauschte, empfahl mehrere Wechsel und hätte die gern auch schon zum Beginn der zweiten Hälfte gesehen. Und zwar die von Jungs, die – siehe oben – mit der Sache nicht klarkamen. Das betraf nach Meinung der „Experten“ vor allem den äußerst blassen Karaman und auch Appelkamp, der nicht eine Minute lang seine Rolle fand und es nicht zum fruchtbringenden Zusammenspiel mit Prib brachte.

Der Vorschlag lautete: Kuba Piotrowski für Shinta – auch als weitere Defensivverstärkung des Mittelfelds. Sowie Dawid Kownacki für Karaman. Kuba und Dawid kamen erst in der 64. Minute, also nach dem 2:0. Käpt’n Bodze hätte Ihr Ergebener wie seine Mitexperten dringelassen. Erste Zweifel an der geistigen Verfasstheit der Coaches kamen auf als zu sehen war, dass der Herr Borrello für Hennings auf den Rasen kam und dass man Eddie Prib runterholte. Wobei sich später herausstellte, dass Eddie wohl ein bisschen Aua hatte. Nun wollen wir bitte nicht wieder auf den guten Brandon einschlagen, aber Ihr einigermaßen Frustrierter möchte diesen Spieler nicht mehr im Kader sehen. Punkt.

Ja, es gab auch Torchancen für F95... (Screenshot Sky)

Ja, es gab auch Torchancen für F95… (Screenshot Sky)

Wie gesagt: Es stand 2:0, weil alle zehn Fortunafeldspieler einen Bochumer übersehen hatten, der unbedrängt eine Ecke versenken durfte. Aber selbst nach diesem Tor war der Fisch noch nicht geschuppt. Im Gegenteil: F95 fand ab etwa Minute 55 auch offensiv statt und hatte, na ja, Chancen. Die größte in der 68. Minute klaute Ösi Dansi seinem Ko-Ösi Klarer, der zwar hinter ihm, aber besser stand. Später drehte sich Karaman im Sechzehner fein um seinen Aufpasser, kriegte aber keinen Torschuss hin. Einmal hätte er bei einem Konter das Ei einfach steil und vor Rouwens Killerfuss legen müssen. Nach null Torschüssen in Hälfte Eins brachten es die Fortunen in den zweiten neunzig Minuten immerhin auf sieben – und das ist mehr als in allen anderen Spielen bisher. Vermutlich wäre ein 2:1 oder auch 3:1 dem Spiel und seinen Bedingungen angemessen gewesen. Aber mit dem 3:0 in der 73. Minute machten die Rotweißen den Blauen die Tür auf, und die hatten danach nur noch Spaß an diesem Freundschaftsspiel.

Nochmal zurück zu den Einwechslungen, die insgesamt wenig brachten. Gut, von Borrello war auch kein größerer Impuls zu erwarten, und Kuba hatte einen erheblich gebrauchten Tag gezogen, ohne dass sich das in schweren Fehler niederschlug. Schwierig wird’s langsam mit dem Herrn Kownacki. Der will und will und will unbedingt, verfällt aber, wenn etwas schiefgeht, in leichte Depressionen. Sieht so aus als ob der der Typ Spieler ist, der alles niedermäht, wenn er einen Lauf hat, und kaum zu gebrauchen ist, wenn nicht. Interessant war der Wechsel von Karaman zu Toni Pledl, der mehr Strudel an der vorderen Linie brachte, der aber mangels Hennings nichts brachte. Und schön, dass auch Alfredo Morales mal wieder dabei sein konnte – er kam für den gestern überforderten Shinta Appelkamp.

Kein Fazit

Es ist vollkommen müßig darüber zu spekulieren, wie die Sache ohne die Ereignisse in den ersten fünf Minuten ausgegangen wäre. Sicher hätte das Tief im Westen nicht derart brilliert wie sie es nach dem 2:0 beinahe durchgehend getan haben. Vielleicht wäre mit zehn Mann auf dem Feld auch der Matchplan aufgegangen, der sich auf dem Papier ziemlich überzeugend las. Möglicherweise hätte das Duo Prib + Appelkamp die VfLer durcheinandergewirbelt, sodass Rouwen und Kenan mehrere Hütten gemacht hätten. Ja, es wäre vielleicht das beste Spiel der Fortuna geworden… Wir wissen ja: Wäre, wäre, Fahrradkette. So ist das Kind in den Brunnen gefallen. Ihr äußerst meinungsfreudiger Ergebener bleibt dabei: Am Trainer hat’s nicht gelegen.

Schauen wir alle, die dieses Wesen, das uns so oft hat leiden lassen, trotzdem lieben, einfach nach vorne – ohne Zorn, ohne Wut und mit dem fröhlichen Realismus, der angemessen ist, auf das nächste Spiel. Okay, die Wahrscheinlichkeit, dass wieder ein Fortune fliegt und es einen Elfer gegen uns gibt, ist rein statistisch relativ hoch, aber es kann auch ganz anders kommen.

16 Kommentare

  1. Oliver H. am

    Ich widerspreche nur ungern, aber auch zur Halbzeit hätte der Rückstand bereits deutlicher ausfallen können. Nur die Ungenauigkeit von Blum und der überragende Kastenmeier hielten uns zumindest zeitweise noch im Spiel…Auch im zweiten Durchgang war es in allererster Linie Kastenmeier, der in Neuerscher Manier sensationell die Fehler seiner Vorderleute ausbügelte. Dass bei einem 0:5 der Torwart der einzig gute und mit abstand Beste war, sagt Alles!
    Man kann und darf zu zehnt in Bochum verlieren. In der Summe dieser bisherigen Saison steht : kein einziges überzeugendes Spiel, Spieler die sich alles andere als positiv entwickeln, keine erkennbare Spielidee, totale offensive Harmlosigkeit.
    Ich bin nicht wütend, sondern traurig ob dieser Entwicklung……

    • Rainer Bartel am

      Genau darum geht es aber Ihrem Ergebenen: Die Partien einzeln und auf Fakten basierend analysieren und eben keine gefühlten Bilanzen über die bisherige Saison ziehen. Es konnte doch bisher gar kein überzeugendes Spiel geben und den real existierenden Bedingungen.

  2. „Möglicherweise hätte das Duo Prib + Appelkamp die VfLer durcheinandergewirbelt, sodass Rouwen und Kenan mehrere Hütten gemacht hätten. Ja, es wäre vielleicht das beste Spiel der Fortuna geworden.“

    Ich teile deine Ratlosigkeit, aber solche verzweifelten Sätze entsprechen bloß dem permananten (!) Offenbarungseid dieses Trainers – yes, des Trainers. Der kann Fortuna nämlich nicht – ganz diffus, aus dem Bauch, aber empirisch geurteilt.

  3. Das ist mir langsam zu hoch hier. Gewinnt Fortuna, wird der Trainer angezählt. Kriegen wir auf den Sack, sind es die Wut-Fans. Eigenartig….

    • Rainer Bartel am

      Na ja, es kommt bei der Beurteilung auf das konkrete Spiel an, nicht auf das Ergebnis.

  4. Deltaflake am

    Zum ersten Mal teile ich die Meinung des Verfassers überhaupt nicht! Hast Du ernsthaft geglaubt, dass die Fortuna nach dem frühen Rückstand und Platzverweis zurück kommt? Was sollen dann all die sinnlosen Überlegungen „was wäre gewesen, wenn…“ und diese Taktik-Analysen? Fortuna versaut sich doch seit Saisonbeginn alles immer selbst, Elfer, Platzverweise, kein Offensivspiel, fast keine Torschüsse. Hallo, wir haben einen 1. Liga-Sturm mit 2 Nationalspielern und dann die schlechteste Bilanz bei Torschüssen. Da ist doch einiges wirklich oberfaul!
    Und dann dieses Bashing der „Wutfans“. Wann soll man denn mal wütend werden, wenn nicht jetzt, nach immer dem gleichen Schlamassel?
    Und obendrauf war man wieder vor dem Spiel sowas von optimistisch, jetzt „die richtigen Weichen“ zu stellen. Ja, ich bin seit gestern richtig wütend!

    • Rainer Bartel am

      Ja, Ihr Ergebener und ein paar andere Fortuna-Liebhaber haben noch bis zur Pause geglaubt, die Mannschaft könnte zurückkommen.
      Ansonsten: Es ist sinnlos, die Beobachtung eines Spiels mit einer gefühlten Bilanz aller vorherigen Spiele in Relation zu setzen, weil in dieser Saison noch keine zwei Partien unter auch nur annähernd vergleichbaren Bedingungen gelaufen sind.

  5. Was hat den Trainer eigentlich daran gehindert, die Dreierkette beizubehalten und nur Prib auf die Position von Petterson zu setzen? Karaman dann eine Reihe zurück und die Kompaktheit und auch das über die Woche trainierte System hätte beibehalten werden können.

    • Rainer Bartel am

      Guter Einwand. Ihrem Ergebenen schien jedoch das angeordnete 4-4-1 die richtige Taktik in der gebotenen Situation. Hat ja bis zum 3:0 auch ganz gut geklappt.

      • Thomas Apfel am

        Hat ganz gut geklappt? Das kann ja wohl nicht ernst gemeint sein.
        Und dann stellt sich Herr Rösler nach dem Spiel hin und erzählt etwas von Spielzeit für zu kurz gekommene?
        Ein zutiefst geschockter und frustrierter Fortuna Liebhaber.

  6. Es ist schön zu hören, dass ALLE zu 100% hinter dem Trainer stehen, dass man ALLES bestens analysiert habe, zu 100%, und dass sogar Herr Karaman zu 100% hinter den Spielkonzepten stehe.

    Das beruhigt mich sehr, denn dann wird es 100%ig am Samstag nach der nächsten Nullnummer einen Neuanfang geben, der die Spielzeit 2020/21 sinnvollerweise zur Konsilidierungsphase unter neuer Spielleitung erklären wird. Und bitte:
    Ohne Bodzeck.
    Ohne Karaman.

    • MagierTom am

      Bitte Bitte ohne Bodzek, ohne Karaman … mit einem mutigen Neuanfang, der Kader gibt das jetzt schon her….

  7. Aussenposten am

    Frage in die Runde :
    Was hat die Entlassung von F.Funkel gebracht ? Sprechen und verstehen die Spieler jetzt besser Englisch ? Gamemanagement , Gamechanger ,or what ?

  8. MagierTom am

    Diesmal kann auch ich, den sonst hochgelobten Verfasser, überhaupt nicht mehr folgen. Hoffe das mit der jetzigen Fortuna ist kein Virus, der ansteckend ist. Es muss doch nun nach fast 1 Jahr unter Rösler mal nüchtern erkannt werden (losgelöst vom Einzelspiel), dass ein Spielsystem, eine Struktur, nicht zu erkennen ist und all die Ausreden jede Woche sich wiederholen. Ein Grotenkick folgt dem nächsten, mal mit Punktgewinn in Nürnberg (jetzt wird alles besser, ein Schritt nach vorne), dann die Heimsiege gegen bescheidene Gegner die selbst im Formtief stecken (gut gekämpft, so geht 2. Liga, usw.). Wir spielen seit Wochen (Monaten) mit dem Dreigestirn Bodzek, Karaman, Hennings. Zwei Stossstürmer, die sich in der Regel in der Sturmspitze, in der Mitte aufhalten, die dann aber Zuspiele und Flanken brauchen, um gefährliche Situationen zu kreieren (mal abgesehen davon, darf man nicht mit zählen, wie oft hier die Bälle vom Fuß springen, meist 3-4 Meter und wenn das nicht passiert wird meist mit einem Fehlpass die Aktion beendet. Da wäre noch mein Lieblingsspieler Adam Bodzek, der immer noch den Vorzug bekommt, vor anderen Spielern, die angeblich noch langsamer, noch schlechter sind. Aber klar der gute Adam hat ja eine Super Pass Quote von 80%, 5m zurück, 5m links. Vertikal in die Schnittstelle….? Achso das waren ja die Blauen. Gegenspieler mal überlaufen, auch mal eine gelungene Einzelaktion/Dribbling, ein Doppelpass, einmal in die Schnittstelle durchstecken …..? Achso das waren ja auch die Blauen. Den Jean Zimmer haben wir leider oft genug spielen sehen, leider ein Schatten seiner selbst und in Moment nicht 2. Ligatauglich, Den Herrn Pledl verkauft mir auch jeder Fachexperte als guten Spieler ….. Ja wo denn, ja wann denn ….. in 2 Jahren vielleicht??? Natürlich kann Fortuna auch mal ein Spiel gewinnen, sich das erkämpfen, sogar mal eine gute Aktion haben, aber mit diesem Grundgerüst, ohne System, wird das nichts auf Strecke …. Naja klar, natürlich viel Kritik für die Spieler und das schlaue Trainerteam!!!!! Auf der anderen Seite, mit ein wenig Selbstreflektion, kann man sich nicht alles schön reden, sondern es muss doch möglich sein, etwas besser Fußball spielen zu können ….

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