In einem in der zweiten Hälfte mitreißenden Fußballspiel an einem historischen Tag der zweiten Liga kommt die Fortuna nach Rückständen zweimal zurück. Das ist doch auch was.

Analyse · In einem mitreißenden Zweitligaspiel in der stimmungsvollen Atmosphäre unter dem Flutlicht im Eintracht-Stadion an der Hamburger Straße in Braunschweig traf die Düsseldorfer Fortuna auf den erwartet schweren Gegner. Am Ende trennte man sich schiedlich-friedlich mit einem gerechten Remis. Das hilft dem BTSV, der zuvor mit null Punkten und null Toren am Tabellenende stand, mehr als den ambitionierten Düsseldorfern, die nun seit drei Partien sieglos sind. Unter der hervorragenden Leitung von Schiedsrichter Bastian Dankert lieferten sich die beiden Mannschaften ein packendes, jederzeit fair geführtes Duell, das keinen Sieger verdient hatte. [Lesezeit ca. 9 min]

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So ungefähr… Der Ergebene hatte ja gewarnt … und behielt recht: Die Braunschweiger waren in jeder Hinsicht deutlich besser als es ihr schlimmer Ligastart erwarten ließ. Vor allem als konterstark erwiesen sie sich, und das 1:0 in der 56. Minute bewies das eindrucksvoll. Nach einem abgewehrten Appelkamp-Schüsschen sprinteten gleich acht(!) Blaugelbe vor, sodass es vor dem Fortuna-Sechzehner zu einer Überzahl von 5:4 für die BTSVler kam. Das sprach aber nicht nur für die Stärke im Umschaltspiel der Gastgeber, sondern leider auch für die mangelhafte defensive Absicherung der Fortunen. Wie sich überhaupt die Defensive zur Schwachstelle der Thioune-Truppe entwickelt hat.

Braunschweig vs F95: Bei der Seitenwahl (Screenshot Sky)

Braunschweig vs F95: Bei der Seitenwahl (Screenshot Sky)

Dabei kann man die nicht einmal an der Schwäche einzelner Akteure festmachen; sie scheint systemisch zu sein. Denn wenn ein Team, das zuvor genau KEIN Tor in vier Spielen erzielt hat, nicht nur zwei Buden macht, sondern weitere drei Gestängetreffer zu verzeichnen hat sowie auch noch drei Chancen, die der hervorragende Flo Kastenmeier grandios abwehrte, dann stimmt was nicht im hinteren Teil des Teams. Euer Ergebener hat den nicht wirklich durch Fakten belegbaren Eindruck, dass es die nicht ausreichende Bereitschaft der Mittelfeldleute, namentlich Ao Tanaka und Shinta Appelkamp, ist, ernsthaft mit zu verteidigen, die das Problem darstellt. Da könnten sich die Genannten mal eine Scheibe bei Rouwen Hennings und Dawid Kownacki abschneiden. Wie gesagt: nur gefühlte Temperatur…

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Dieses 1:0 für den BTSV fiel also in der zweiten Halbzeit. Es folgte der Ausgleich nach nur fünf Minuten. Neun Minuten später machten die Hausherren das 2:1, und lediglich 78 Sekunden später vollstreckte Cello Sobottka einen klasse Pass von Nicolas Gavory zum 2:2. Fußball soll ja den Zuschauern auch Spaß machen, und wenn man als glühender Fan eines Clubs den Fußball im Allgemeinen liebt, dann musste man auch als F95-Anhänger:in ziemlich viel Spaß am gestrigen Spiel der beiden Traditionsmannschaften, die sich das Gründungsjahr 1895 teilen, haben. Zumal es jederzeit fair ablief und der ungeliebte kölsche Keller dank der guten Leitung von Schiri Dankert nie ernsthaft eingreifen musste.

Braunschweig vs F95: Duckface-Dankert (Screenshot Sky)

Braunschweig vs F95: Duckface-Dankert (Screenshot Sky)

Nun möchte der Ergebene wie alle Menschen, deren Herz an der glorreichen Fortuna hängt, dass die Rotweißen immer alle Spiele gewinnen, ist aber auch bereit, ein solches Remis zu akzeptieren. Das geht vor allem den ewigen Meckerern, Nörglern und vor allem den Tastatur-Kriegern ab, die nach einer solchen Partie ihre Dummheit öffentlich im Netz ausstellen. Ja, es herrscht Meinungsfreiheit in unserem Land, aber keine Meinungspflicht. Das hat der bekennende Fortuna-Fan Dieter Nuhr einst in die wunderbaren Worte gefasst „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten“. Wenn jemand irgendwo in einem dieser angeblich sozialen Medien fordert, man möge Hendrix („Wofür haben wir den denn sonst geholt?“) anstelle von Felix Klaus („Die Graupe kann gar nix.“) einwechseln, dann mag sich der Ergebene nur noch fremdschämen.

Braunschweig vs F95: Da macht der BTSV das 1:0 (Screenshot Sky)

Braunschweig vs F95: Da macht der BTSV das 1:0 (Screenshot Sky)

Und irgendwer ist immer schuld. Dieses Mal dann wohl der Trainer – will man den Plärrern glauben. Daniel Thioune ließ nämlich die Wundertüte zu und stellte beinahe schon konservativ auf. Die Startformation ließ sich als 4-4-2 lesen, wieder mit dem (gestern nicht wirklich) magischen Dreieck aus Cello Sobottka, Ao Tanaka und Shinta Appelkamp sowie Felix Klaus auf Rechtsaußen. Die Viererkette bestand nicht wirklich unerwartet aus Käpt’n Hoffmann und Jordy de Wijs innen sowie Tim Oberdorf (rechts) und Nicolas Gavory (links) als Außenverteidiger. Dazu als Sturmduo wieder mal Rouwen Hennings und Dawid Kownacki.

Braunschweig vs F95: Was für eine wunderbare Atmosphäre! (Screenshot Sky)

Braunschweig vs F95: Was für eine wunderbare Atmosphäre! (Screenshot Sky)

Diese Formation sah sich einer waschechten Fünferkette gegenüber, da die Eintracht mit einer Art 5-2-1-2 begann. Der Charme dieses Systems mit dem verfügbaren Personal der Blaugelben lag in der Geschwindigkeit; gleich fünf Kollegen waren in Umschaltsituationen in der Lage, das Mittelfeld in Nullkommanix zu überwinden. Komischerweise hatte das F95-Coaching-Team das bei ihren Videoanalysen nicht so richtig festgestellt; wie es überhaupt schien, man habe den Gegner und seine Auftritte in den ersten vier Ligaspielen und beim Pokalsieg gegen die Hertha nicht genau genug studiert. Das zeigte sich daran, dass es ganz offensichtlich keine speziell auf diesen Gegner zugeschnittenen Laufwege in der Offensive gab.

Braunschweig vs F95: Sehr mutiges Tackling von Käpt'n Hoffmann (Screenshot Sky)

Braunschweig vs F95: Sehr mutiges Tackling von Käpt’n Hoffmann (Screenshot Sky)

Anfangs versuchte vor allem Felix Klaus zu improvisieren, ging nach vorne ab wie Lucy, drang mehrfach in den Strafraum ein und hätte schon in der 2. Minute nach einer Gavory-Flanke einnetzen können. Aber die Braunschweiger haben da einen enorm langen und extrem erfahrenen Keeper alten Schlags, der in seinem Fünfer kaum zu überwinden ist. Wo wir gerade bei unserem Franzosen sind, der in letzter Zeit viel zu oft mehr oder weniger milde gescholten wurde: Er lieferte sein vielleicht bestes Spiel im Fortuna-Dress. Und wenn sich euer Ergebener durchringen könnten, den Man-of-the-Match und dieses doofe Verteilen von Schulnoten mitzumachen, dann würde er den guten Nicolas zum MVP des gestrigen Tages küren.

Braunschweig vs F95: Zimbo blieb doch noch draußen (Screenshot Sky)

Braunschweig vs F95: Zimbo blieb doch noch draußen (Screenshot Sky)

Wobei er sich diesen Titel vermutlich mit unser aller hochgeschätzten Torwartgott Florian Kastenmeier teilen müsste. Wer dem Flo Arroganz unterstellt, hält vermutlich auch Kanzler Scholz für einen Charismatiker. Überhaupt sei den Kastenmeier-Bashern dringend ans Herz gelegt, mal bei einem öffentlichen Training aufzulaufen und unseren Keeper Nr. 1 dort mal außerhalb eines Wettbewerbs zu beobachten. Nein, ein Sonnenscheinchen, der jedermanns:fraus bester Freund sein will, ist er sicher nicht, aber ganz gewiss keiner, der meint, er gehöre eigentlich in die erste Liga oder ins Nationaltor. Gestern entschärfte er laut ergebener Strichliste vier wirklich gefährliche Dinger plus drei weitere, die auch hätten in die Bude gehen können. Ja, man kann sagen: Kastenmeier hielt die Fortuna im Spiel.

Braunschweig vs F95: Gavory vorm Block (Screenshot Sky)

Braunschweig vs F95: Gavory vorm Block (Screenshot Sky)

Und wenn wir schon bei der Einschätzung der Leistung einzelner Kollegen sind: Der Ergebene kriegt langsam ein Problem mit Shinta Appelkamp, der nun schon so lange deutlich unter den Möglichkeiten seines Talents auftritt. Es heiß ja immer, es läge daran, dass er nicht auf seiner Lieblingsposition spielen dürfe (wenn er denn mal auf dem Flügel aufgestellt war). Nun darf eine Mischung aus Achter und Zehner spielen, bringt auch ab und an was ins Rollen, um dann bei anhaltender Erfolglosigkeit abzutauchen. Natürlich ist es nicht sein Lieblingsspiel die schmalen Lücken in einem Acht-Mann-Verteidigungsblock zu finden, aber Fußball ist eben kein Wunschkonzert.

Bei seinem direkten Kompagnon, Ao Tanaka, erfreut sich euer von Herzen ergebener Beobachter immer und immer wieder an dessen fußballerischen Qualitäten, besonders an der Ballführung oder allgemein: Ballbehauptung. Und Ao überblickt ein Spiel und hat Ideen. Das wissen offensichtlich viele Zweitliga-Trainer, und so war Tanaka in den ersten 25 Minuten der meistgefoulte F95-Kicker. Übrigens: So wenig kräftig, wie oft behauptet wird, ist der japanische Nationalspieler schon lange nicht mehr, und einem deftigen Zweikampf geht er in der Verteidigungssituation auch nicht aus dem Weg.

Braunschweig vs F95: Jorrit Hendrix kommt rein (Screenshot Sky)

Braunschweig vs F95: Jorrit Hendrix kommt rein (Screenshot Sky)

Das alles belegen auch die Statistiken. Wobei gestern sehr deutlich wurde, wie wenig aussagekräftig die Passquote eigentlich ist. Ein Team mit großem Ballbesitz, dass dann auch des Öfteren hintenrum zu spielen gezwungen ist, wird immer eine Passquote nördlich von 80 Prozent haben, weil die Spieler beim Passen einfach sehr selten angegriffen werden. Will man die Passgenauigkeit wirklich verstehen, muss man sich schon die Matrix der Ballsituationen anschauen, also die Darstellung der Bereiche, in denen es um den Kampf um den Ball ging. Das nur am Rand…

Braunschweig vs F95: Ginczek meckert und kriegt Gelb (Screenshot Sky)

Braunschweig vs F95: Ginczek meckert und kriegt Gelb (Screenshot Sky)

Das dieses Mal ganz erträgliche Sky-Kommentatoren-Team analysierte zurecht, dass die Fortunen mit unruhigen Spielsituationen nicht gut klarkamen, dass sie immer wieder – auch mit Thiounes Hilfe von außen – versuchten, die Sache zu beruhigen und die angepeilte Struktur ins Spiel zu bekommen. Wenn das generell so gilt, also vor allem in Partien gegen deutlich defensive Mannschaften, dann hat Daniel Thioune ein Problem. Denn es kann ja nicht sein, dass die angestrebte Spielweise nur funktioniert, wenn der Gegner unsere Jungs in Ruhe lässt. Tatsächlich haben Käpt’n Hoffmann und Co. in den bisherigen Partien der Saison schon gezeigt, dass sie durchaus Gegenmaßnahmen im Köcher haben.

Braunschweig vs F95: Gavory brezelt das 1:! in den Winkel (Screenshot Sky)

Braunschweig vs F95: Gavory brezelt das 1:! in den Winkel (Screenshot Sky)

Eine Methode lautet: Standardsituationen schaffen, also Ecken und Freistöße ziehen. Denn in Situationen mit ruhendem Ball ist die Fortuna Jahrgang 2022/23 ungewohnt stark. Gestern brachte dieses Konzept allerdings nichts Zählbares. Die zweite Methode lässt sich mit dem simplen Begriff „Fernschuss“ umschreiben. Diese Methode kann man ja immer dann anwenden, wenn man nah genug an der Box den Ball besitzt. Zack, so hat es gezündet. In der 61. Minute passt Appelkamp auf Hennings, der das Ei mit der Hacke(!) noch einmal quer und zurück legt, wo Nicolas Gavory mit Fullspeed heranrauscht. Der trifft die Kugel perfekt und brezelt sie schnurgerade in den Giebel.

Braunschweig vs F95: Sobottka macht das 2:2 (Screenshot Sky)

Braunschweig vs F95: Sobottka macht das 2:2 (Screenshot Sky)

Der dritte Weg verläuft über kluge Laufwege und Pässe. Klug gelaufen sind beim 2:2 die Herren Sobottka und Gavory, wobei Ersterer Letzterem schon frühzeitig signalisierte, wohin er zu laufen gedenke, und Letzterer Ersterem die Pille maßgenau dorthin legte – ein feines, völlig unhaltbares Tor. Die generelle Methode Thioune aber, die scheint gegen extrem tief stehende Mannschaften einfach nicht zu funktionieren, unabhängig von der taktischen Grundordnung und dem aufgestellten Personal. Um den Gegner nach allen Regeln der Kunst auszuspielen, dann auch noch den Sechzehner mit ausreichend vielen Männern zu besetzen, dafür fehlt einfach der Platz. Für solche Partien müssen sich Thioune, Stefes und Hoepner wohl etwas Neues überlegen.

Braunschweig vs F95: Die Ultras machten Dampf (Screenshot Sky)

Braunschweig vs F95: Die Ultras machten Dampf (Screenshot Sky)

Wie schon gesagt: Die Atmosphäre im altehrwürdigen Eintracht-Stadion war wunderbar, das Spiel war rasant und spannend, der Schiri war gut, der VAR hielt seine Klappe – Fußballfanherz, was willst du mehr? Okay, schlägt dieses Herz unter einem F95-Logo, dann hätte es sich eben doch einen Fortuna-Sieg gewünscht. Und der wäre möglich gewesen, denn in der Nachspielzeit hätte es nach einem Gestochere vor dem BTSV-Keeper klappen können. Hat es aber nicht, und da müssen wir alle eben mit dem einen Pünktchen zufrieden sein. Dafür ist ein Heimsieg am Freitag gegen Regensburg schon beinahe Pflicht, will die Fortuna nicht schon ab Spieltag 6 im Mittelmaß versinken. Also, Trainer, denkt euch was aus!

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9 Kommentare

  1. Deltaflake am

    Die Analyse geht nicht darauf ein, dass immer und ewig (und dies nicht nur gefühlt!) unsere Fortuna den idealen Aufbaugegner hergibt. Ein Team lange nicht gewonnen oder wie hier noch garnicht und noch ohne Tor – voilà, dann kommt unsere Fortuna.
    Ich finde das ätzend! Da stimmt doch etwas in der Einstellung bzw. im Kopf nicht! Man kann doch schon darauf wetten und auch fürs nächste Spiel schwarz sehen. Regensburg hat jetzt 3x nicht gewonnen, bei 0:7 Toren. Gut für die, dass die jetzt nach Düsseldorf dürfen…

    • Rainer Bartel am

      Der Ergebene geht darauf nicht ein, weil es einfach nicht stimmt, dass Fortuna „immer und ewig“ den idealen Aufbaugegner gibt. Allein schon, weil der Begriff „Aufbaugegner“ einer rationalen Untersuchung nicht standhält. Wie der Ergebene es überhaupt mit dem „typisch Fortuna“ nicht so hat, denn unsere launische Diva war nicht „immer und ewig“ launisch und hat sich auch sonst als Fußballmannschaft über die vergangenen – sagen wir mal – 50 Jahre doch immer wieder sehr verändert.

      • Deltaflake am

        Kann man ja hier locker so behaupten, rationale Untersuchungen erwähnen ohne journalistisch im geringsten darauf einzugehen!
        Wenn ich mich richtig an die letzte Saison erinnere, haben wir u.a. Hansa Rostock und Kiel zum richtigen Zeitpunkt sehr gut getan.

        • Mal richtige Fakten:
          4.Spieltag: Fortuna spielt gegen den 18. Kiel und spielt 2:2 Unentschieden.
          8.Spieltag. Auswärtsspiel beim 17. Ingolstadt. Fortuna gewinnt dort 2:1
          12.Spieltag: Auswärtsspiel beim 12. Rostock. Fortuna verliert dort 2:1
          18.Spieltag: Fortuna spielt Zuhause gegen den 16. Sandhausen und verliert mit 0:1
          23.Spieltag: Fortuna spielt Zuhause gegen den 18. Aue und gewinnt mit 3:1
          25.Spieltag: Fortuna spielt Zuhause gegen den 18. Ingolstadt und gewinnt mit 3:0
          31. Spieltag: Fortuna spielt Zuhause gegen den 16. Dresden und spielt 2:2

          Manchmal helfen Fakten, um eingespielte Dinge im Kopf zu widerlegen.
          Ändert nichts daran, dass mich das Spiel gestern geärgert hat.
          Aber ich habe auch das Spiel der Eintracht gegen den HSV und Hertha gesehen. Die Eintracht spielt einen sehr starken Fußball.

    • Ja, der Ergebene wird es bestreiten, aber eine unterschwellige Überheblichkeit ist der Diva gegen Kellerkinder, Erniedrigt und Beleidigte einfach nicht abzustreiten. Die wittern das! Deshalb wird das auch gegen den Jahn vermutlich nix.
      Im Übrigen hat niemand bestritten, dass der Torwart auf der Linie gut genug ist; die Braunschweiger Dinger hätten die meisten Kollegen aber auch gehalten.

  2. Tat mich in letzter Zeit schon schwer mit dieser unseligen Genderei, aber bei „jedermanns:frau“ bin ich endgültig raus. Schade.

  3. Am Ende wird sich das durchsetzen, was die Menschen sprechen werden. So war es immer und wird es immer sein.
    Warum sich so viele Menschen über das Gendern aufregen, frage ich mich immer wieder. Wenn man es nicht möchte, dann macht man es nicht. Es ist ja nicht gesetzlich vorgeschrieben.
    Und das wichtigste, hier war es als Scherz gemeint. Aber egal, hauptsache aufregen.

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