Die 7 schönsten Wälder der Stadt (7): Außerhalb…

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Natürlich gibt es auch außerhalb Düsseldorfs Waldgebiete und Forste, die sich für Spaziergänge und Wanderungen anbieten – besonders nördlich rund um Ratingen. Beliebtes Ausflugsziel ist auch die Hildener Heide, nicht nur wegen des Waldschwimmbads. Und ganz besonders schön ist es im Knechtstedener Busch bei Straberg und im angrenzenden Mühlenbusch, der sich von Rosellerheide bis nach Knechsteden hinzieht und später in den Chorbusch übergeht – und der gehört fast schon zu Köln.

Ratinger Stadtwald

Google-Map: Ratinger Stadtwald

Google-Map: Ratinger Stadtwald

Ein stilles, von Wegen durchzogenes Waldgebiet erstreckt sich vom Blauen See in Ratingen bis um Breitscheider Kreuz, also zwischen Eggerscheidt und Tiefenbroich. Dieser Forst ist einigermaßen unspektakulär, erlaubt aber ausgedehnte Rundwanderungen. Die Mülheimer Straße durchquert das Gebiet, ab und an führen Waldwege hinein, teilweise kann man dort parken – besonders günstig (und legal am Hülsenbergweg. Vom S-Bahnhof Ratingen-Ost können ÖPNV-Nutzer mit der Buslinie 773 Richtung Hösel bis zur Haltestelle Schwarzebruch fahren und sich dann nach Westen in den Wald schlagen. In Richtung Osten kann man bis Hösel laufen und dort mit der S-Bahn zurück nach Düsseldorf fahren. Insgesamt ist dieser Forst um ein Vielfaches größer als die Wälder auf dem Düsseldorfer Stadtgebiet zusammen.

Naturwaldzelle Hinkesforst

Google-Map: Hinkesforst

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Der Hinkesforst westlich von Tiefenbroich grenzt an die Überanger Mark und ist eine von 75 Naturwaldzellen in Nordrhein-Westfalen. Solchen Waldreservaten werden nicht forstwirtschaftlich genutzt, es darf kein geschlagenes Holz entnommen werden. Das war nicht immer so, deshalb hat dieser Wald im Laufe der Geschichte seinen typischen Baumbestand komplett verändert. Wie bei fast allen Forsten östlich und nördlich von Düsseldorf handelt es sich beim Hinkesforst ursprünglich um einen Auenwald am Altrhein. Es führen nur wenige Wege durch den Wald, und die einzige Attraktion ist der Ponyhof namens „Schmitz Wiese“ ganz im Norden. Dieser Ausflugsort ist auch der ideale Einstieg, wenn man im Pkw anreist. Für ÖPNV-Nutzer ist die Haltestelle Mörickestraße der Buslinie O19 der perfekte Startpunkt; mit dem SB55 kommt man zur Tiefenbroicher Straße in Lintorf, wo man in den O19 umsteigt.

Hildener Heide

Google-Map: Hildener Heide

Google-Map: Hildener Heide

Zwischen Haan und Hilden gibt es ein Waldgebiet, das schon seit ewigen Zeiten eine Heidelandschaft mit Moorresten ist – die Hildener Heide, die sich jenseits der B228 im Spörkelnbruch fortsetzt. Südlich der Bundesstraße befindet sich der Sandberg, um den herum der typische Baumbestand dieser Landschaftsform zu sehen ist. Einstieg ist hier der Wanderparkplatz an der großen Hundewiese, die an Wochenenden Dutzenden Hunden ein tolles Gelände zum Toben bietet. Am Rande dieser Region liegt die kleine Ortschaft Schönholz, die wiederum an das Gelände der Waldkaserne der Bundeswehr grenzt. Gegenüber der Kaserneneinfahrt gibt es mit dem Waldschwimmbad Hilden eines der schönsten Freibäder weit und breit. Nördlich davon und bis zur A46 dehnt sich dann ein eher licht bewaldetes Gebiet aus., das teilweise den Hildener Stadtwald bildet. Mit dem Pkw fährt man am besten den erwähnten Parkplatz an. Die Buslinie 784 hält, vom Bahnhof Benrath kommend, an der Haltestelle Waldschenke, von wo aus man gut in die Hildener Heide kommt.

Knechtstedener Busch

Google-Map: Knechtstedener Busch

Google-Map: Knechtstedener Busch

Der wunderschöne Forst, der zum Kloster Knechtsteden gehört und sich von Straberg bis nach Nievenheim hinzieht, hat einen entscheidenden Nachteil: Er ist für uns Düsseldorfer nur per Pkw oder im Rahmen einer ausgedehnten Radtour zu erreichen. Start- und Endpunkt ist jeweils der Parkplatz am Klosterhof, wo man lecker essen und trinken kann. Zu Fuß durchquert man, vorbei an der Basilika, dann das Gelände des aufgegebenen Klosters. Eine Runde durch den Wald führt in Richtung Gohr. An den Feldern biegt man mit dem Knechstedener Graben nach rechts ab, um über den Sandweg bis fast nach Straberg zu kommen. Eine längere Wanderung ergibt sich, wenn man dem Graben weiter nach Norden folgt und so in den Mühlenbusch kommt, der westlich von Nievenheim liegt und um Ort Rosellerheide gehört.

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