F95 vs FSV 2:3 – Lumpi, der Abschied

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Am heutigen Tag ist ganz eindeutig eine bedeutende Phase in der Geschichte des TSV Fortuna Düsseldorf zu Ende gegangen. Symbolisiert durch den Abschied von Andreas „Lumpi“ Lambertz. Dem ewigen Kämpfer, der 13 Jahre Spieler der Fortuna war. Seit dem Jahr 2003, damals süße neunzehn Jahre alt, als Profi in der ersten Mannschaft. Der einzige Spieler im deutschen Profifußball, der mit ein und demselben Verein in vier verschiedenen Ligen spielte. Wie kein anderer Aktiver in der Zeit zwischen dem mühsamen Kriechen in der Viertklassigkeit, den Aufstiegen bis in die Erste Liga und dem Abstieg aus derselben hat unser Käpt’n Lumpi das repräsentiert, was die Fortuna immer und immer wieder charakterisiert: Aufstehen, egal wie tief man gefallen ist. Das alles weiß und fühlt jeder, der die Fortuna trotz allem immer geliebt hat. Und so ist dieser Lumpi ein Symbol wie es in der langen Geschichte des Arbeitervereins aus Flingern nur wenige gegeben hat. Sicher gab es sehr viel begabtere Kicker im rot-weißen Dress, sicher gab es mehr als diesen einen, der fast ein ganzes Fußballleben lang seinem Verein die Treue gehalten hat, aber alles, was Legenden ausmacht, vereinigt sich in dieser Figur mit den krummen Beinen und der charakteristischen Visage.

Dass heute mit Jens Langeneke ein weiterer Spieler verabschiedet wurde, dessen Identifikation mit F95 genauso groß ist wie bei Lumpi, verstärkt den Eindruck des Endes einer Ära. Wobei die ganze Saison 2014/15 mit ihrem extrem Managementfehlern und Fehlentscheidungen, mit ihren verkorksten Konzepten und ihren Verwerfungen in den Gremien in der Rückschau den Eindruck einer Endzeit macht. Man muss keine der vielen Phrasen von Türen, die sich öffnen, oder einem Ende, das nötig ist, damit Neues beginnen kann, bemühen um ganz klar zu erkennen: Was jetzt kommt, wird neu sein. Ob es besser sein wird, weiß man nicht, dass es anders sein wird, ist dagegen sicher. Und das gilt merkwürdigerweise für alle Elemente des Vereins. Insofern wäre es vielleicht wirklich wünschenswert, den gesamten Vorstand peu a peu mit neuem Personal zu bestücken, weil auch der verdiente Ex-Geschäftsführer und Finanzvorstände wie Paul Jäger und erst recht der als Aufsichtsratsvorsitzender erfolgreiche, als Vorstandsvorsitzender aber völlig fehl am Platz seiend Dirk Kall und sogar der junge Allzweckvorstand Sven Mühlenbeck für diese Phase der Fortuna stehen, die jetzt beendet ist.

Vielleicht waren es ja zuerst die Mitglieder, die eine Notwendigkeit für den Neubeginn gesehen und bei der Aufsichtsratswahl im vergangenen Herbst entsprechend gestimmt haben. Oder die Fans, die sich Olli Reck als Trainer wünschten, weil der für etwas sehr Neues stand. Den zu entlassen war in diesem Lichte ein unbeholfener Versuch, Neuerungen zu verhindern. Dass ab dem Beginn der kommenden Saison das Team aus Frank Kramer und Peter Herrmann als Trainer die Verantwortung übernehmen werden, ist definitiv der Beginn von etwas Neuem. Nun muss noch ein Manager gefunden werden, der die Arbeit der Neuen optimal unterstützen kann. Dies alles auf dem Hintergrund des Fortuna-Leitbildes, an dem eine vereinsinterne Arbeitsgruppe unter Einbeziehung aller Gruppen, die Relevanz für den Verein haben, gerade sehr strukturiert und intensiv arbeitet. Denn mit dem Abstieg aus der Ersten Liga ist dieser Fortuna die Mission abhanden gekommen. Es ist dies da größte Versäumnis aller Verantwortlichen, sich keine wirklich fundierten Gedanken darüber gemacht zu haben, wie es mit der Fortuna weitergehen soll. Zu sehr (und viel zu oft in Form von Floskeln und Phrasen) hat man einfach das Aufsteigen an sich zum Ziel erhoben – etwas, was beim Start aus Liga Vier völlig sinnvoll war und oft nach dem Motto „Der Zweck heiligt die Mittel“ geschah. Die neue Ära muss eine Ära sein, der ein Konzept samt Zieldefinition und Strategie zugrunde liegt.

Lumpi, Jens und Sascha – das Konzept
Fahrlässig war es vor allem vom Vorsitzenden Dirk Kall, den geschassten Sportvorstand Helmut Schulte im Glauben zu lassen, er können einen sportlichen Neuanfang nach dem Muster der Nullachtfuffzehn-Erfolgsvereine einleiten und unter dem teuflischen Schlachtruf „Professionalisieren“ alte Zöpfe abschneiden und die daran hängenden Köpfe gleich mit. Es ist einfach das grundlegende Unverständnis des Dr. Kall über den Unterschied zwischen einer Fortuna und einer Werbeagentur oder der Telekom. Die Geschäftsgrundlage von Fußballvereinen sind die Emotionen aller Beteiligten. Wer den Verein quasi als Dienstleister und die Fans als Kunden sieht, hat rein gar nichts verstanden und kann nichts richtig machen. Gerade bei der ollen Diva, die in ihren Launen nie den geraden Weg nimmt und an der Professionalisierung wie sie die Manager verstehen, einfach sterben würde.

Die Leitbild-AG hat in umfangreichen Umfragen und Gesprächsrunden bereits eine Menge spezifischer Eigenschaften des Gebildes, das gemeinhin „Fortuna“ genannt wird, identifiziert. Eine davon ist, dass Fortuna mehr von den Emotionen der Fans lebt als viele andere Vereine. Und weil es die Fans waren, die diesen Verein mit aktiver Arbeit am Leben erhalten haben, ist es nicht wie bei anderen Vereinen, wo hie der Verein und da die Fans sind: Bei Fortuna sind die Fans der Verein. Und weil dieser Verein bis vor ein paar Jahren winzigklein war, kennen sich die Menschen, die in dieser Zeit dabei waren, untereinander – nicht wie die Mitglieder einer Familie, eher wie eine funktionierende Dorfgemeinschaft. Und zu dieser Gemeinschaft gehören immer auch (und immer nur) die Spieler, die sich mit der Fortuna identifizieren. Muss ja nicht in dem Maße sein wie Lumpi und Jens und auch der Axel. Nehmen wir mal den Maxi Beister, der in nullkommanix so dicht an den Fans in Gestalt der Ultras war, wie ein Profi den Intensivfans nur nah sein kann.

Daraus ergibt sich, dass die Einbindung der sich mit der Fortuna identifizierenden Identifikationsfiguren nicht irgendwie nett oder fürsorglich sein darf, sondern integraler Bestandteil des Gesamtkonzepts sein muss. Genau wie die Vorgabe, dass neu zu verpflichtende Manager ebenfalls Teil der Fortuna-Identität gewesen sein müssen oder von ihrer Persönlichkeit her das Zeug dazu haben, es zu werden. Mit dem Verbleib von Jens Langeneke im Nachwuchsbereich ist ein Schritt getan, mit der Zusage an Lumpi, nach dem Ende seiner Karriere bei der Fortuna einsteigen zu können, ebenfalls. Und auch wenn die Rolle von Sascha Rösler aktuell eher unscheinbar ist, gehört auch seine Tätigkeit ins Konzept. Wie man an dieser Stelle auch nicht vergessen sollte, dass die erste in den Verein voll integrierte Identifikationsfigur Robert Palikuca ist, der nun schon fast fünf Jahre in der Marketingabteilung wirkt.

Goran, Ilja und die anderen
Ob auch die Trennung von Stadionsprecher und Scout Ilja Ludenberg und von Ex-Trainer und Scout Goran Vucic notwendiger Bestandteil eines Neuanfangs war, darüber lässt sich streiten. Zumal in beiden Fällen eher die Gnadenlosigkeit des Herrn Schulte Ursache war. Gerade bei Mitarbeiter auf diesem Level wäre es sehr viel Fortuna-gemäßer, wenn die gehen, weil sie selbst eine Veränderung anstreben. Der Fall Uwe Klein ist in dieser Hinsicht mehrfach bemerkenswert, weil eigentlich niemand sagen konnte, warum er gehen musste. Er selbst gab aber auch niemandem einen gute Grund für seinen Verbleib zu sein. Abschied tut immer weh. Abschied von Mitstreitern und Mitleidenden nach einer langen, anstrengenden Phase ist besonders schmerzhaft. Aber Abschiede müssen sein, wenn sich etwas ändern soll.

Und dass sich sportlich was ändern muss, war heute wieder zu beobachten. Diese Mannschaft auf dem Platz, die heute teilweise wieder bemüht wirkte und offensiv auch einige schöne Szene produzierte, funktioniert nicht. Sie hat auch nie wirklich funktioniert. Richtig gut waren ja selbst in der Hinrunde nur zwei Spiele. Durch die vielen Verletzungen und die handwerklichen Fehler des Sportvorstands bei der Kaderplanung konnten sich die guten Dinge nicht wirklich einschleifen. Immer wieder standen andere Mannschaften auf dem Platz und nach und nach hatten die Uninspirierten und eher Gleichgültigen die Mehrheit an Bord. Hinzu kamen und kommen charakterliche Mängel einiger Akteure wie Selbstüberschätzung, Eitelkeit, Verantwortungslosigkeit und dergleichen. Gerade Spieler wie der Herr Liendl kapieren offensichtlich nicht, dass sie sich mit ihrem Treiben die weitere Karriere kaputtmachen können.

Ohne Lumpi wär hier gar nichts los
Die Instanz aber, die einen kompletten Neustart am nötigsten hat, ist die, die man gemeinhin „Fanszene“ nennt. Ja, die Pyroaktion zum 120. Geburtstag der Fortuna war schön, das letzte Spiel von Jens Langeneke im PJS war toll, und gestern in der Grotenburg am Krefelder Zoo gab es wohl eine Tour wie in alten Seiten mit einem bunten Mix verschiedener Fangattungen. Aber immer noch versuchen alte Kräfte die Macht auf der Südtribüne zu übernehmen, immer noch übt sich UD in Arroganz gegenüber alle anderen Fans, und immer noch stößt beides bei den Normalos bitter auf. Gerade die wichtigste Ultra-Gruppe ist inzwischen arg geschrumpft und bräuchte in jeder Hinsicht eine Rundumerneuerung. Als heute mehrmals kurvendeckende, gemeinsame Gesänge aufbrandeten, hatten die einen Stimmungsboykott zelebrierenden Ultras nicht mehr dafür übrig als ein verächtliches Grinsen. Diese Überheblichkeit in Verbindung mit der Feigheit, sich aggressiven Kräften entgegenzustellen, führt nach und nach zur Bedeutungslosigkeit dieser Ultras – zumindest bei Heimspielen. Bei Auswärtsfahren sind es immer noch die UDler, die den Support anführen; nicht mehr so intensiv und effektiv wie zu Zeiten von Kapo Niko, aber immer noch so, dass ohne sie wenig koordinierte Anfeuerung funktionieren würde. Eine Erneuerung von UD samt Rekrutierung neuer Mitglieder plus der Wiedereingliederung gewisser Gruppen, die sich jetzt noch zu den Dissidenti zählen, wäre ein ganz, ganz wichtiges Element der gesamten Erneuerung der Fortuna.

Wichtig wäre auch eine Erneuerung des SCD, also des Dachverbands der Fans, der immer noch an den Folgen des schnellen Wachstums in den Zeiten von Zweitliga- und Erstligaaufstieg leidet. An vielen Stellen wirkt der SCD nur noch administrativ. Es wäre aber enorm wichtig, wenn diese Instanz von allen Fans als die Vertretung, die Lobby gesehen würde und nicht bloß als Dienstleister für Tickets und Auswärtsfahrten.

Should I stay or should I go?
Für aktive und intensive Fans, die nicht erst seit den Aufstiegen dabei sind, stellt sich die Frage nicht. Da geht der eine oder anderen höchstens mit sich zu raten, ob und in welchem Maße er/sie in der kommenden Saison zu Auswärtsspielen fahren will. Bei den weniger intensiven Fans, die sich aber selbst nicht nur als Zuschauer oder gar Kunden verstehen, scheint es nicht wenige zu geben, denen diese verkorkste Saison genug Gründe gegeben hat, demnächst weniger treu zu sein. Die Zahl der verlängerten Dauerkarten ist hier das Maß aller Dinge. Erste Prognosen sehen aus finanzieller Sicht düster aus – von deutlich weniger als 20.000, ja von höchstens 15.000 wird da gemunkelt. Im Sinne der Erneuerung wäre aber auch ein Gesundschrumpfen möglicherweise begrüßenswert, denn auch der Verein als „Firma“ leider immer noch ein wenig unter dem schnellen Wachstum seit dem Aufstieg in die Zweite Liga im Jahr 2009. Tatsächlich wäre es für die Fanszene und besonders auch den SCD wünschenswert, nicht mehr Mitglieder zu haben, sondern neue Leute, die bereit sind, aktiv mitzumachen.

Und schließlich wäre es für due Fanszene ganz bestimmt positiv, würden die ausgeleierten Rituale der Anfeuerung wieder durch kreative, ungewöhnliche, witzige und/oder wilde Aktionen abgelöst. Gerade UD dürfte mit einer drastisch höheren Akzeptanz rechnen, wenn statt nervigem Dauergetrommel und viertelstündigen Schlaflieder wieder mehr Pep, mehr Spaß den Support bestimmten würde. Und wenn dann noch die diversen Transparente und Banner mit mehr Witz und weniger betulichem Bierernst gestaltet würden, dann wäre auch das deutlich Fortuna-gemäßer als das, was in der letzten Zeit so präsentiert wurde.

Goldene Zeiten
Nein, die Erneuerung wird die Fortuna nicht direktmang in den Europapokal katapultieren. Es wird sich drei, vier Jahre dauern, bis alles Neue wirkt. Und wenn das Ziel eben nicht Champions-League um jeden Preis heißt, und man sich eher am SC Freiburg, dem FC Augsburg oder Mainz 05 orientiert und keine Angst vor dem Fahrstuhl hat, kann eine goldene Zeit für die Fortuna und ihre Fans anbrechen.

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9 Kommentare

  1. J. Wessel am

    Ihre Analyse zur Situation der Fanszene kann ich uneingeschränkt zustimmen. Die Wucht eines einheitlichen Supports konnte man gestern bei der Verabschiedung von Lumpi erkennen als die Humba eine enorme Lautstärke erreichte, die für den Support bei Spielen wünschenswert gewesen wäre. Es ist mir unbegreiflich wieso es seit Jahren nicht möglich ist, einen einheitlichen Support auf der SÜD zu organisieren, der das ganze Stadion mitnimmt. Da es beim Support um die Unterstützung der Mannschaft und des Vereins gehen sollte, müsste es doch möglich sein, die eigenen Eitelkeiten zurück zustellen. Wenn dies nicht möglich sein sollte, zeigt dies nur mal wieder, dass diese Personen keine Fans des Vereins sind, sondern nur ihre eigenen Interessen vertreten.

    • Rainer Bartel am

      Die Vorstellung eines einheitlichen Supports auf der Süd ist ein Mythos, der nie zu verwirklichen sein wird, weil die Bedürfnisse und Befindlichkeiten der Zuschauer dort zu unterschiedlich sind. Ein einheitlicher Support von rund 8.000 Zuschauern ist nur mit nicht-demokratischen Mitteln zu erreichen, und das wollen wir doch auch nicht.
      Was „die Ultras“ betrifft: Nicht nur bei Fortuna zeigt sich, dass Ultra-Fans umso arroganter werden, je geringer ihre Bedeutung innerhalb der Fanszene ist. Bei F95 ist das besonders schade, weil UD über 10 Jahre die entscheidende Kraft war, die überhaupt für intensive Stimmung bei Heimspielen gesorgt hat – gemeinsam mit den kleineren Ultra-Gruppen, deren Rausschmiss man vor anderthalb Jahren aus lauter Feigheit vor den Alt-Hools betrieben bzw. hingenommen hat. DAS war die große Niederlage von UD.

      • J. Wessel am

        Meiner Meinung nach, sollte es auch unter demokratischen Strukturen möglich sein, den Support zu bündeln. Das Ziel, sowie die Verbundenheit zum Verein muss Kompromisse der beteiligten Gruppierungen doch ermöglichen. Zu aller erst, sollte endlich die Klassifizierung der Fans beendet werden. Wenn man endlich aufhören würde als wahren Fan nur denjenigen anzuerkennen der auch (vermeintlich) in der 4.Liga dabei war, wäre ein grosser Schritt getan. Jeder Besucher im Stadion ist wichtig für einen guten Support. Die Kurve gibt den Takt vor und die Geraden stimmen ein, wenn 1. der Support laut genug ist, damit man sowohl den Text versteht als auch die Scheu verliert einzustimmen ;2. der Support dem Spielverlauf entspricht und 3. es keine UD selbstbeweihräucherungs Tralla- Gesänge sind. Eine Chor benötigt immer den Dirigenten der den Takt vorgibt und die bereitschaft des Einzelnen sich dem Kollektiv unterzuordnen.

        • Rainer Bartel am

          Es geht weniger um die Befindlichkeiten von Gruppen, sondern viel mehr um die von Individuen. Bei Fortuna war es immer so, dass wenn die Emotionen auf dem Platz zu kochen begannen (Schiri-Entscheidungen, Fouls der Gegner etc.), auch der dösigste Zuschauer sich rasch anstecken ließ und mitgebrüllt hat. Das lässt sich aber ohne weiteres nicht orchestrieren – lehrt die Erfahrung. Manchmal klappt’s, manchmal nicht. Wenn (und das gilt für alle Vereine der oberen drei Ligen) Ultras am Start sind, dann entscheidet in der Regel das Talent und das Charisma des Vorsängers (Kapo). Da waren wir mit dem gewesenen Kapo Niko über Jahre einfach wirklich gesegnet, denn der verstand es, erst seine Leute, dann die Nachbarblocks und manchmal eben die ganze Süd anzutreiben. Auswärts fast immer, zuhause nicht selten.

  2. Fortunist1895 am

    Sehr gut geschrieben und den Nagel auf den Kopf getroffen.

    Die „Ultras“ sind ein Haufen pubertierender Heranwachsende, die Fortuna nicht im Herzen tragen und dem Verein mehr schaden als nützen. Hier muss dringend aufgeräumt werden, allen voran muss ein Capo her, der diesen Titel auch verdient.

    • Rainer Bartel am

      Mit Verlaub: Das ist absoluter Quatsch. Die Spätpubertierenden findet man woanders, aber nicht bei UD. Und das mit dem „die Fortuna im Herzen tragen“ ist eine hohle Phrase. Wer nach wie vor erlebt, wie „die Ultras“ bei Auswärtsspielen den Support anführen, kann so einen Blödsinn doch nicht allen Ernstes schreiben.
      Und was den Kapo angeht: Wir hatten jahrelang das große Glück, einen Niko auf dem Zaun zu haben – in meinen Augen eine Fortuna-Legende fast auf Lumpi-Niveau ;–))

  3. Als aller erstes würde ich die Ultras hinter das eigene Tor stellen. Da gehören sie hin und nicht in eine Ecke des Stadions.

    • Rainer Bartel am

      Ja, genau: Der hauptamtliche Ultra-Beauftragte des TSV Fortuna Düsseldorf befiehlt den Ultras, sich gefälligst hinter das eigene Tor zu stellen. Und in der Pause müssen sie die Seite wechseln, damit sie dann auch wieder hinterm eigenen Tor stehen. Man, man, man…

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