Okay, die Pokalpflicht ist er erledigt, jetzt geht es um die Aussichten für den Rest der Saison – da muss beim KSC gewonnen werden.

Analyse · Historisch gesehen ist jedes Spiel der glorreichen Fortuna gegen den KSC eine Partie auf Augenhöhe, weil die Gesamtbilanz ziemlich ausgeglichen ist. Momentan hat der Verein vom Wildparkstadion noch einen Sieg Vorsprung, aber das wird sich heute Nachmittag ändern. Wenn unsere Jungs aber da weitermachen, wo sie in den Gegner in Regensburg über 30 Minuten an die Wand gespielt haben und vielleicht doch mal die Konzentration über zweimal 45 Minute halten können, dann hat der KSC keine Chance.[Lesezeit ca. 3 min]

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Die Blaumänner aus der Südpfalz haben ja auch das Handicap zu tragen, dass sie unter der Woche im Pokal in die Verlängerung mussten. Dass sie dann im Elfmeterschießen rausgeflogen sind, dürfte auch nicht gut für die mentale Verfassung sein. In der Liga hat der KSC gerade eine Niederlage hinter sich und zeigt sich in der Hinrunde ähnlich inkonstant wie die Fortuna. Da verlieren sie 5:0 gegen Paderborn und schlagen dann Regensburg mit 6:0. Beide Teams stehen als Tabellennachbarn punktgleich da und haben ein ähnliches Torverhältnis.

Der Spielplan: Weiter, weiter…

Es könnte eines der wenigen Spiele sein, in der nicht so viel Videoanalyse des Kontrahenten notwendig ist wie sonst. Die Spielidee des KSC-Trainers ist relativ simpel. Die spielen – unabhängig von den verfügbaren Kickern – meist ein 4-4-2 mit Raute, wobei gern einer der beiden Außenverteidiger mit nach vorn geht. Standards führen bei ihnen seltener zum Erfolg, und einen klasse Keeper haben sie.

Heißt nix: Wenn die Thioune-Truppe so antritt wie in den ersten 30 Minuten beim Jahn, dann spielen diese Details keine Rolle. Für den Spielplan heißt das: Genau wie in Regensburg.

Das System und die Aufstellung: Minimale Änderungen

Und trotzdem würde Euer zutiefst Ergebener minimale Änderungen an der taktischen Grundordnung vornehmen und Michal Karbownik eben doch von Beginn an nach vorne ziehen, damit ein Dreiermittelfeld mit einem defensiven Sechser (Cello Sobottka), einem Achter (Ao Tanaka) und einer Art Zehner oder zweitem Achter (Karbownik) entsteht. Nominell kommt Kris Peterson auf den linken Flügel, aber wenn Karbownik mit nach vorne geht, ordnet sich Kris weiter in der Mitte ein. Weil Felix Klaus ausfällt, rückt Emma wieder mal auf die rechte Seite vor Zimbo Zimmermann.

Weil Michal vorrückt, wird Nicolas Gavory ganz klassische als Außenverteidiger agieren. Die Innenverteidigung bleibt mit Chris Klarer und Tim Oberdorf. Sollte der gute Tim, was sich androht, nicht fit sein, wird es schwierig, weil dann auf jeden Fall jemand zum IV werden muss, der das sonst nicht spielt. Derjenige könnte Sobottka sein. In diesem Fall müsste Tanaka den defensiven Sechser geben, während Shinta Appelkamp der Dritte im Bunde der Mittelfeldler wird.

So ähnlich wird die Startaufstellung in Karlsruhe aussehen

Auf der Bank wird wohl auch heute Alt-Käpt’n Bodze sitzen, der neben Niko Vukancic einzige noch verfügbare echte Abwehrrecke. Natürlich sitzt da auch Rouwen Hennings, der mit großer Wahrscheinlichkeit auch reinkommen wird. Daniel Bunk wäre eine echte Alternative für das besagte Dreiermittelfeld, und Kris Peterson steht als Ersatz für den linken Flügel parat. Sicher wieder im Kader sind auch Kudschu Baah und Elo Fernandes Neto (so möchte er genannt werden). Und falls unserer Torwart-Nr. 1, Florian Kastenmeier, etwas zustoßen sollte, ist auch Raffa Wolf treu und brav dabei

Der Tipp

Der Kopf gibt mal wieder den Zweifler und fürchtet ein blödes Remis, das weder dem KSC, noch der Fortuna etwas hilft. Das Herz wünscht sich den Beginn einer Siegesserie, die bis zum Ende der Hinrunde halten soll. Der Bauch aber, der tippt auf einen sicheren 3:1-Sieg für die Burschen, die im Auftrag der launischen Diva unterwegs sind.

2 Kommentare

  1. Thomas Apfel am

    Hallo lieber Ergebener,
    der gute Robin Bormuth spielt nicht mehr in Karlsruhe.
    Liebe Grüße aus Mettmann

Antworten

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