Porträt · Der Daniel und ich, wir sind quasi Nachbarn, also auf der Südtribüne in der Arena. Schon seit vielen Jahren wohnen wir beide im Block 41 und haben schon viel Freud & Leid bei Fortuna-Spielen geteilt. Irgendwann fielen mir wirklich außergewöhnlich schöne und spannende Drohnenfotos unserer kleinen Großstadt auf, die auf der Seite einer gewissen Scälet Film & Foto gepostet wurden. Es dauerte ein bisschen bis ich begriff, dass der Mann an der Drohne kein Geringerer als diese Daniel Fitz war. Seitdem freue ich mich auf jedes neue Foto, like und teile, was das Zeig hält.[Lesezeit ca. 4 min]

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Schon lange wollte ich Daniel und seine Luftaufnahmen hier auf TD vorstellen. Und zwar um ihm Fragen zu stellen, die eher nicht während eines Spiels der glorreichen Fortuna zu stellen sind. Begonnen hat Daniel übrigens 2010 mit der Eventfotografie in der Düsseldorfer Partyszene, in die er durch seine Kontakte zur hiesigen Musikszene geriet. Nach und nach wurde seine Liebe zum Metier, also dem Fotografieren und auch Filmen immer größer, und die Kamera wurde sein ständiger Begleiter. Über einen kleinen Umweg zur Porträtfotografie kam er dann vor gut sechs Jahren zur Drohne, mit der er die schönste Stadt am Rhein gern und oft aus der Luft porträtiert.

[1] Wie und wann bist du auf die Drohne zum Fotografieren und Filmen gekommen?
Angefangen hatte alles Mitte 2015, zu dem Zeitpunkt war ich schon mit der „normalen Kamera“ unterwegs. Doch ich wollte gerne Aufnahmen aus anderen Perspektiven erstellen und die Stadt aus einem völlig anderen Blickwinkel betrachten.

Blick von Westen auf die abendliche Altstadt (Drohnenfoto: Scälet Film & Foto)

Blick von Westen auf die abendliche Altstadt (Drohnenfoto: Scälet Film & Foto)

[2] Wie wählst du deine Motive aus?
Die Motivauswahl entsteht meistens während meiner Arbeit. Durch meinen Beruf bin ich viel in Düsseldorf unterwegs. Und während man irgendwo mal wieder im Stau steht, fallen mir Gebäude oder Orte auf, die ich aus der Luft fotografieren könnte.

Blick über die südliche Innenstadt bis zum Rhein (Drohnenfoto: Scälet Film & Foto)

Blick über die südliche Innenstadt bis zum Rhein (Drohnenfoto: Scälet Film & Foto)

[3] Brauchst du für eine Session besondere Vorbereitungen oder machst du die spontan?
Also seit Einführung der Drohnenverordnung im Jahr 2017 geht so gut wie nichts mehr spontan, fast jeder Aufstieg benötigt mindestens eine Genehmigung.

Die größte Kirmes am Rhein aus ungewohnter Perspektive (Drohnenfoto: Scälet Film & Foto)

Die größte Kirmes am Rhein aus ungewohnter Perspektive (Drohnenfoto: Scälet Film & Foto)

[4] Wie sieht es mit Foto- und Drehgenehmigungen aus?
In der Regel sind Genehmigungen einfach zu bekommen, man muss halt nur bestimmte Vorgaben einhalten. Zum Beispiel ist eine Drohnenversicherung zwingend erforderlich, des Weiteren muss die Drohne beim Luftfahrt-Bundesamt registriert sein (Drohnen-Kennzeichen). Zusätzlich bin ich noch zertifizierter Safe-Drone-Pilot, ausgestellt von der Deutschen Lufthansa und dem TÜV-Nord, dies ist für bestimmte Genehmigungen von großem Vorteil.

Das altehrwürdige Paul-Janes-Stadion am Flinger Broich (Drohnenfoto: Scälet Film & Foto)

Das altehrwürdige Paul-Janes-Stadion am Flinger Broich (Drohnenfoto: Scälet Film & Foto)

[5] Was rätst du Leuten, die es auch mit der Drohnen-Fotografie versuchen wollen?
Als aller erstes (am besten noch vor dem Kauf einer Drohne), mit den aktuellen Gesetzten vertraut machen. Sollte man sich dann immer noch eine Drohne anschaffen wollen, sollte man sich unbedingt über eine geeignete Drohnenversicherung informieren.

Die linksrheinische Halbinsel von oben (Drohnenfoto: Scälet Film & Foto)

Die linksrheinische Halbinsel von oben (Drohnenfoto: Scälet Film & Foto)

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