Fortuna-Gedenktag: 15.05.2012

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Manche Erinnerungen verblassen mit der Zeit. Nicht aber die an diese Tage im Mai des Jahres 2012. Als die glorreiche Diva, die wunderbare Fortuna, der Deutsche Meister von 1933 und Poklasieger der Jahre 1979 und 1980 in den Relegationsspielen zur Ersten Bundesliga gegen diese Hertha Gesamtsieger wurde, dann aber vom Hertha-Advokat ausgepreetzt und der Aufstieg vom Halbotto beinahe verrehagelt wurde. Ihr extrem ergebener Berichterstatter wird es dieser ganzen übelriechenden Berliner Fußballbande NIE verzeihen, um eine richtig rauschende Aufstiegsparty gebracht worden zu sein. Und das wird zwischen den Zeilen im Bericht vom Mai 2012 deutlich: Lesen Sie noch einmal „F95 vs #!*@@*’–# Berlin 2:2„.

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2 Kommentare

  1. Viele sehen ja im Konflikt um den Streik im letzten Hinspiel der Bundesligahinrunde gegen Hannover oder im darauffolgeneden Pokalspiel in Offenbach einen Wendepunkt, wo sowohl die Fanszene intern einen Knacks bekommen hat, als auch das Verhältnis zwischen Fans und Verein brüchig wurde.

    Ich sehe jedoch einen ersten entscheidenden Einschlag in dieser Gerichtsposse rund um das Relegationsspiel, wo den Fans die Feier geraubt wurde, die letzten 15 Jahre des Niedergangs hinter sich zu lassen und sich davon mit einer großen Sause zu befreien. Stattdessen musste man wochenlang vor irgendwelchen Tickern sitzen und zittern, ob es überhaupt reicht.

    Diese Wochen haben viel Kraft gekostet und dabei ist zumindest in mir so etwas wie die Leichtigkeit des Fanseins kaputt gemacht worden. Und wie ich hörte, ging es vielen anderen genau so.

    Man hat dann zwar bei einzelnen Highlightspielen (2:2 gegen Schalke, 1:1 in Dortmund) mal wieder ordentlich im Stadion feiern können, trotzdem ist diese Grundhaltung der Unverwüstbarkeit als Fortunafan seit dem Relegationsmist irgendwie nicht mehr da.

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