Bericht · Wie könnten wir den Einzug des Rheinmagazins in die Hallen von The Düsseldorfer besser feiern als mit diesem Lied? Der romantische Dichter Karl Simrock, der durch seine Übersetzung des Nibelungenlieds ins Hochdeutsche bekannt wurde, hat 1839, also etliche Jahre vor der Märzrevolution einen Text geschrieben, der im Prinzip ein grandioses Loblied auf den schönen Vater Rhein zwischen Koblenz und dem Niederrhein ist, verkleidet als Warnung eines Vaters an seinen Sohn. [Lesezeit ca. < 1 min]

Der argumentiert folgendermaßen: Am Rhein ist so wunderschön, da sind die Frauen so schön und die Männer so frei, dass wer die Gegend kennengelernt hat, nie wieder wegwill und so zwangsläufig seine Heimat verlässt und verliert. Zweimal wurde dieses Gedicht vertont, einmal als Volkslied von einem gewissen F.W. Plöthko weit vor 1848 und dann von Felix Mendelssohn-Bartholdy als Kunstlied. Während die Noten der ersten Version Eingang in diverse Liederbücher fanden, wurde Mendelssohns Version Teil vieler Liederzyklen dieses großen Komponisten. Hier eine Version des großartigen Sängers Dietrich Fischer-Dieskau:

Warnung vor dem Rhein (ohne Opuszahl) (An den Rhein, an den Rhein) (2007 Remastered Version)

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