Achtung: Einsendeschluss verlängert bis zum 04.04.! Das hatten wir schon öfter im Düsselquiz: Ein Blick nach oben löst Rätsel. Wieder einmal geht es um einen besonders hübschen Giebel. Diese mit kleinen Kunstwerken zu schmücken, war bis weit nach dem Ersten Weltkrieg Brauch bei sogenannten „Bürgerhäusern“. Das waren die Stadthäuser, die wohlhabende Bürger sich bauten, um dann mindestens die Beletage (so nannte man das erste Stockwerk) mit der Familie zu bewohnen. Im Erdgeschoss wohnte der Hausmeister und der Pächter des Ladengeschäfts, das in vielen dieser Häuser eingerichtet wurden. Für das Dienstpersonal gab es winzige Kammern unter dem Dach und in der obersten Etage, in der die Decken dann auch niedriger hingen als im übrigen Haus. Zwischen der Beletage unter dieser manchmal „Kniestock“ genannt Etage befanden sich dann die Mietwohnungen, die aber natürlich nur Beamten und Angestellten vorbehalten waren. Nachdem Zweiten Weltkrieg wurden überall – nicht nur in Düsseldorf – diese schönen Bürgerhäuser wo möglich wieder bewohnbar gemacht. Oft hat man dabei aber die Fassade „modernisiert“ und die ganzen Verzierungen abgeschlagen sowie die Fenster auf moderne Maße verkleinert. Besitzer, die dafür kein Geld hatten, ließen de Gesichter ihrer Immobilien unbehelligt. Dann entdeckte man die Schönheit der Giebel wieder, restaurierte den Stuck und – dies ist seit ein paar Jahren Mode – macht den Schmuck auch noch bunt. Ein besonderes hübsches Exemplar findet sich an einem Haus an einer ausgesprochen verkehrsdichten und lauten Straße.

1. Wie lautet die Adresse dieses Hauses: Hüttenstraße 42

Und weil der Leser „Rälfchen“ mit seinem Kommentar so nah dran war, erhält der den Hauptpreis in Form eines TD-Bierpunktes, der an jedem TD-Stammtisch im Schumacher an der Oststraße gegen ein leckeres Glas Alt oder ein Fläschchen Mineralwasser eingelöst werden kann.

Unter allen Leserinnen und Lesern, die bis Ostermontag, 28.03.2016 um 17:00 einen sinnvollen Lösungsvorschlag hier als Kommentar einreichen, lost unser Excel-Orakel den/die Hauptgewinner/in aus. Dabei ist der Rechtsweg ausgeschlossen. Hauptpreis ist ein Bierpunkt, der auf einem der folgenden The-Düsseldorfer-Stammtisch gegen ein lecker Schumacher Alt oder ein Wässerchen eingetauscht werden kann.

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7 Kommentare

    • Ok, liegt tatsächlich nicht auf dem Weg.
      Und kann bei Google Maps nicht mal erkannt werden wegen des Straßenbegleitgrüns.
      Oder ist es die Nummer 40?

      • Rainer Bartel am

        Es ist wirklich die Hausnummer 42. Das pinke Haus mit der Lampenschirmmanufaktur im Souterrain. Man kann den Giebel nur „in echt“ sehen, wenn die Bäume nicht zu stark belaubt sind ;–)) Aber das Stuckstück (schönes Wort!) am Hauseingang lässt ahnen, was oben angebracht ist.

    • mostertpöttchen am

      Da sprachen wir doch noch beim letzten Stammtisch von „Joe´s Pub“ direkt neben an . ;-)))

  1. Rälfchen am

    Hm, ich verorte das irgendwo auf der Helmholtzstraße auf dem Stück zwischen Fürstenplatz und Hüttenstraße, aber frag nicht nach Hausnummer oder so. Vielleicht auch Apollinarisstr. Das kommt davon, wenn man nach Dusiburg exiliert ist. War viel zu lange nicht mehr in der Ecke.

    • Rainer Bartel am

      Das ist so nah dran, dass es als Lösung akzeptiert wird – es sei denn, es meldet sich bis Montag noch jemand mit der wirklich komplett richtigen Lösung ;–))

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