Na klar, gesucht war „Bruder“ Johannes Rau, der Wuppertaler, der gern Skat spielte und rauchte…

Rätsel· Um es Ihnen und euch nicht zu leicht zu machen, heißt es heute bewusst: Wir suchen eine Persönlichkeit, was über das Geschlecht der gesuchten Person nichts aussagt. Mit Düsseldorf verbunden ist die:der Gesuchte dadurch, dass ihr:sein Arbeitsplatz 28 Jahre lang in dieser Stadt lag. Wir wissen, dass ihr:sein Verhältnis zu unserem schönen Städtchen nicht von besonders viel Sympathie geprägt war. Es zog sie:ihn in der freien Zeit eher in die Heimatstadt, die gar nicht so weit entfernt liegt. Dort pflegte sie:er das geliebte Kartenspiel, das immer von vielen Zigarettchen und maßvoll viel alkoholischen Getränken begleitet war. Erstaunlicherweise errichtete man für diese Persönlichkeit trotzdem ein Denkmal in Düsseldorf. [Lesezeit ca. 2 min]

Frage: Wie heißt die gesuchte Persönlichkeit: Johannes Rau

Komisch, der Rätselonkel dachte, die Sache wäre nicht allzu schwer. Aber anscheinend ist das Wissen um den ehemaligen NRW-Ministerpräsidenten und Bundespräsidenten doch nicht so sehr verbreitet. Oder seine Ära ist schon zu lange vorbei. Auffällig wurde der in Wuppertal geborene Politiker (wo er auch mal OB war) Anfang der Siebzigerjahre als der NRW-Wissenschaftsminister, der Joseph Beuys aus der Kunstakademie aussperrte. Von 1980 bis 1995 war er dann Ministerpräsident, also mit einer Amtszeit fast wie Helmut Kohl. Er war praktizierender Protestant und über viele Jahre Kettenraucher. Immer wieder fotografiert und gefilmt wurde er bei seinen regelmäßigen Skatrunden mit alten Freunden in Wuppertal. Mit Düsseldorf als Stadt hatte er es nicht so, obwohl er das natürlich nie öffentlich äußerte, er hat aber auch nur dann in der Landeshauptstadt repräsentiert, wenn es gar nicht anders ging.

Keine zehn Rätselfreunde haben sich beteiligt, wobei sehr interessante Vorschläge kamen. Es könne Mutter Ey gemeint sein oder Joseph Beuys, hieß es. Tatsächlich waren die beiden ebenfalls passionierte Zigarettenraucher, aber weder von Frau Ey, noch Professor Beuys ist überliefert, dass sie gern mal einen Skat droschen. Ein Mitspieler brachte die spannende Zusatzinfo, dass Skatbruder Johannes Stammgast in der Gaststätte mit dem Spitznamen „Karpathen“ in Wuppertal-Katernberg war. Wusste euer/Ihr Rätselonkel auch noch nicht…

Unterstützt TD! Dir gefallen unsere Düsselquiz-Fragen? Und vielleicht auch die Artikel zu anderen Themen? Du möchtest unsere Arbeit unterstützen? Nichts leichter als das! Unterstütze uns durch das Abschließen eines Abos oder durch den Kauf einer Lesebeteiligung – und zeige damit, dass The Düsseldorfer dir etwas wert ist.

Antworten

Nicht verzweifeln, wenn Dein/Ihr Kommentar nicht sofort hier erscheint. Der erste Kommentar eines unregistrierten Users muss immer erst vom Admin freigegeben werden. Das kann manchmal ein bisschen dauern.