Songquiz: [Gelöst] Wo man damals den Stoff bekam, aus dem die gute Mucke war

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Es ist ja ein Irrglaube, so sei das damals in allen größeren Städten gewesen mit der populären Musik. Nein, Düsseldorf war spätestens ab der legendären Band Harakiri Whoom! des nicht so legendären Herrn Müller-Westernhagen ein Unikum unter den Metropolen des Landes, was die Mucke angeht. Da war einerseits die „Düsseldorfer Schule“ ausgehend von Kraftwerk und – einige Jahre später – der Punk, dessen Herz hier für eine kurze, wilde Zeit schlug. Nun gibt es allerlei personelle und musikalische Querverbindungen, die teilweise und in Ausschnitten auch in Büchern dokumentiert sind. Immer wieder gab es Knotenpunkte: Wenn z.B. Dörper die Krupps verließ um Propaganda zu gründen. Ein Knotenort, um es mal so auszudrücken, war in den Achtzigern ein Plattenladen weitab vom Schuss, den Ihr ergebener Rätselonkel damals frequentierte, um dort auf gut Glück LPs zu kaufen. Manchmal waren es Flops, die nicht öfter als drei-, viermal auf dem Teller landeten, manchmal wahre Entdeckungen. Und von dort aus ging die Entwicklung weiter … und immer noch.

1. Wie hieß der Plattenladen: Pure Freude
2. Wo war der: Derendorfer Straße 59
3. Was wurde aus dem: einerseits der Plattenladen „Hitsville„, andererseits eine Patisserie

Noch selten hat jemand einen hiesigen Quiz derart vollständig und richtig gelöst wie die Leserin namens DüseldorferinderFremde; der per Kommentar eingereichten Lösung ist kaum etwas hinzuzufügen. Die Hauptpreisträgerin möge sich zwecks Bekanntgabe der Adresse bitte per Kontaktformular melden.

[Foto geklaut bei Richard ar/gee Gleim]

Der Hauptpreis ist dieses Mal eine obskure Vinylscheibe aus der Sammlung des Rätselonkels. Den Hauptpreis bekommt dieses Mal die Leserin / der Leser, die / der als erster auf alle drei Fragen die exakt richtige Antwort per Kommentar einreicht – das heißt: Nur wer in EINEM Kommentar überhaupt Antworten auf alle drei Fragen liefert, kann gewinnen. Einsendeschluss ist Samstag, der 06.06.2015 16:59 Uhr. Jetzige und ehemalige Mitarbeiter des Ladens sind von der Teilnahme genauso ausgeschlossen wie es der Rechtsweg ist.

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2 Kommentare

  1. DüseldorferinderFremde am

    1.Pure Freude (Laden plus Label; Besitzer Carmen Knoebel 1983 bis 1985; Beteiberin Ratinger Hof).
    2.Derendorfer Straße (Ecke Franklinstraße, Pempelford).
    3.Von Jürgen Krause übernommen (der dort arbeitete),noch 1,5 Jahre.
    Danach Thai-Imbiss, Pizza-Laden, etc. Krause gründete Anfang 1986 dann „Wohnzimmer Hitsville“ (über dem Mirage Andreaskirche bis das Ordnungsamt 1990 das Zimmer dichtmachte).
    Nachfolger Ralf Brandgens.
    Pure Freude lebt weiter als Patisserie (Hohe Straße 19) von Tochter Olga Lina (von Carmen).

  2. Günther A. Classen am

    Hi, “Rätselonkel”,

    “Hauptpreisträgerin” ist höchstwahrscheinlich ein Kerl. ;-))))

    Auch ich lese immer zuerst Düss[e]ldorferin, wenn ich “Düs[s]eldorferinderFremde” sehe.

    Aber Düs[s]eldorferin der Fremde klingt dann doch ein wenig be-fremdlich. Dann doch eher Düs[s]eldorfer in der Fremde.

    Aber, wer weiß …..

    Gendermainstreaming, halt. ;-)))

    Gruß

    Günther A. Clas[s]en *smile

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